• Infomail: Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft

    21 05 03 ED Infomail Head 1024Herausforderungen für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 07.07.2020
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    Deutschland hat zum 1. Juli 2020 turnusgemäß für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernommen, zum ersten Mal seit 2007. Während dieser Zeit führt Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union und leitet alle Ratssitzungen. Mit dem Motto "Gemeinsam. Europa wieder stark machen." stellt die deutsche Bundesregierung die Bewältigung der Corona-Pandemie und die Beantwortung aktueller Zukunftsfragen in den Mittelpunkt ihrer Präsidentschaft. Sie formuliert zugleich ihr Ziel: Europa soll stärker, gerechter und nachhaltiger werden.

    Wichtige Grundlage für das deutsche Programm bilden die Strategische Agenda des Europäischen Rates von Juni 2019 und das inzwischen angepasste Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission. Leitgedanken der Ratspräsidentschaft Deutschlands sind:

    • Überwindung der Covid-19-Pandemie und wirtschaftliche und soziale Erholung;
    • ein stärkeres und innovativeres Europa
    • ein gerechtes Europa
    • ein nachhaltiges Europa
    • ein Europa der Sicherheit und der gemeinsamen Werte
    • ein starkes Europa in der Welt

    Mehr Infos

     

    Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern

    Kalender | frühere Veranstaltungen

    Wegen der Corona-Pandemie und entsprechender Schutzmaßnahmen sind die bisher üblichen Verastaltungen im Grashaus und auch Studienfahrten noch nicht möglich.
    Das Team von EUROPE DIRECT plant jedoch derzeit u.a. ein virtuelles 'Europa am Dienstag' am 25.08. zum Thema "Europa und Corona" (mit Richard Stock) und am 26.08. einen virtuellen Live-Infobesuch bei der EU-Kommission in Brüssel. Auch ein EU-Seminar im September ist geplant.
    Wir halten Sie auf dem Laufenden!

    Übrigens ist der Videomittschitt der letzten Veranstaltung 'Europa und Russland' vom 09.06. nun bei YouTube zu sehen.

    Gruppen und Schulklassen bieten wir viele Online-Formate an:
    EU online verstehen | Europa in der Schule

     
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  • Europa und Russland - Online-Diskussion

    Online-Diskussion: Europa und Russland – eine Hassliebe?

    Video-Mittschnitt der Online-Diskussion, über YouTube:

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    20 06 09 EaD Russland Video 300Die Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' ging zum dritten Mal online. Das Thema waren die durchaus komplexen und manchmal komplizierten Beziehungen zwischen der EU und Russland. Manche in der EU betrachten Russland durchaus freundlich, manche werfen dem Land völkerrechtswidriges Verhalten vor. Auch die Förderung von rechten Parteien in Europa, die die EU erschüttern wollen, steht als Vorwurf gegen Russland im Raum.

    Nach der Begrüßung durch EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel kamen die Referenten ans Wort: der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen und Moderator Jochen Leyhe. Sie behandelten wichtige Themenstellungen Fragen: Wie geht es weiter im Verhältnis EU und Russland? Muss sich die EU Sorgen machen?

    20 06 09 EaD Russland 1Die 30 Online-Gäste brachten sich von zu Hause in die Veranstaltung ein, indem sie zahlreiche Fragen und Kommentare per Tastatur eingaben, die der Moderator an Siebo Janssen weiter gab. Viele Fragen der Gäste gaben den Spannungsbogen im Verhältnis zu Russland wieder:
    Wie können wir (Deutschland und die EU) eine klare Haltung in der Frage der Menschenrechte und Demokratie gegenüber Russland deutlich kommunizieren und im Dialog für einen Wandel dorthin in Russland bleiben?
    Wie könnte man mit Russland zusammenarbeiten? Zum Beispiel in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik?
    Wenn Donald Trumph die NATO und die EU augenscheinich schwächt, sollte die EU dann nicht an einem guten Verhältnis zu Russland interessiert sein?

    Neu bei dieser Online-Ausgabe von 'Europa am Dienstag' waren einige kleine vorbereitete Umfragen, die die Gäste am Bildschirm ausgefüllt haben. So waren 58% der Teilnehmenden der Meinung, dass die EU nicht von Russland abhängig sei, 27% sahen sehr wohl

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  • Online-Diskussion zu 70 Jahren Karlspreis

    Ehrungen im Sinne der Einheit Europas - 70 Jahre Karlspreis

    Video-Mittschnitt der Online-Diskussion, über YouTube:

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    20 05 26 EaD Karlspreis 2 300Zum zweiten Mal wurde 'Europa am Dienstag' statt im Grashaus wieder als Online-Veranstaltung durchgeführt. Rund 30 Online-Gäste hatten sich um 19 Uhr von zuhause eingeloggt, um sich über die Geschichte des Karlspreises zu informieren und viele Fragen zu stellen.

    Andreas Düspohl begrüßte als Moderator die Online-Gäste und Referenten:
    Hermann Josef Pilgram ist Mitglied der Fraktion die Grünen im Rat der Stadt Aachen. Er ist von der Fraktion der Grünen für das Karlspreisdirektorium benannt und ist dort seit vielen Jahren Mitglied.
    Bernd Vincken ist langjähriger Geschäftsführer der Karlspreisstiftung, die den Karlspreis ideell, materiell und organisatorisch fördert und unterstützt.
    Zudem war zeitweilig noch Christine Klemm zugeschaltet. Sie organisert die Karlspreis Academy, die im Jahr 2019 gestartet war.

    20 05 26 EaD Karlspreis 1Die Idee des Karlspreises wurde im Dezember 1949 aus der Aachener Bürgerschaft heraus geboren. Der Initiator Dr. Kurt Pfeiffer hat Idee und Zielsetzung der Auszeichnung wie folgt formuliert: "Der Karlspreis wirkt in die Zukunft, er birgt gleichsam eine Verpflichtung in sich [...]. Er zielt auf freiwilligen Zusammenschluss der europäischen Völker, um in neu gewonnener Stärke die höchsten irdischen Güter – Freiheit, Menschlichkeit und Frieden – zu verteidigen

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  • Europa am Dienstag online: Deutsch-französische Perspektiven der Zusammenarbeit

    Die deutsch-französischen Beziehungen in der Bewährungsprobe

    Video-Mittschnitt der Online-Diskussion, über YouTube:

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    Da20 04 28 EaD online 1s EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hat erfolgreich die erste digitale Veranstaltung durchgeführt. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurde die Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' online fortgesetzt. Die Teilnehmenden konnten einem spannenden Webinar folgen und sich selbst in die Diskussion einbringen, indem sie Fragen über die Texteingabe an den Moderator schickten.

    Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen hieß die 70 Teilnehmenden herzlich willkommen zum Webinar und übergab das Wort an Jochen Leyhe, den Moderator der Online-Diskussion. Leyhe stellte dem Publikum den Experten des Abends Prof. Dr. Andreas Marchetti, Senior Fellow am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn, vor.

    20 04 28 EaD online 2Herr Marchetti begann mit einer kurzen Einführung zur deutsch-französischen Beziehung und beantwortete anschließend Fragen aus dem Publikum.
    Die Teilnehmenden interessierten sich hauptsächlich dafür, wie es nach der Corona-Krise in Europa weitergehen soll: Werden die kurzfristigen Grenzschließungen wieder vollständig aufgehoben? Inwiefern haben sie den innereuropäischen Beziehungen geschadet? Können Deutschland und Frankreich ihr künftiges Krisenmanagement besser koordinieren?
    Auch wurde mit dem Publikum diskutiert, ob die Betonung der deutsch-französischen Führungsrolle bei der Ausgestaltung der Europäischen Union noch zeitgemäß ist.

    Die Veranstaltung war eine Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut Aachen, dem Institut français Köln und dem Institut français Bonn. Die Veranstalter bedanken sich für die rege Teilnahme, den gelungenen Diskussionsabend und die technische Zusammenarbeit

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  • Systemrelevante Arbeitskräfte sollen über die Grenzen kommen

    Freizügigkeit Arbeitskräfte 300Mobile Arbeitskräfte und Berufstätige, die in systemrelevanten Funktionen gegen die Coronavirus-Pandemie kämpfen, sollen weiterhin an ihren Arbeitsplatz gelangen können. Die EU-Kommission hat neue praktische Hinweise vorgelegt, wie dies sichergestellt werden kann. Zu den in systemrelevanten Bereichen Tätigen gehören unter anderem Beschäftigte im Gesundheitssektor und in der Lebensmittelbranche sowie in der Kinderbetreuung oder Altenpflege, aber auch das Personal in Versorgungsunternehmen. Die EU-Kommission fordert die Mitgliedstaaten mit Nachdruck dazu auf, unaufwändige Schnellverfahren einzuführen, damit ein reibungsloser Grenzübertritt für Grenzgänger und Saisonarbeitskräfte gewährleistet ist. Dies schließt verhältnismäßige Gesundheitskontrollen ein.

    Zusammen mit den ebenfalls veröffentlichten Hinweisen zur Umsetzung der vorübergehenden Beschränkung nicht unbedingt notwendiger Reisen in die EU reagiert die Kommission damit auf die Bitte der EU-Staats- und Regierungschefs vom 26. März und geht auf die praktischen Bedenken der Bürger und Unternehmen ein, die von den Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind. Auch die nationalen Behörden, die die Maßnahmen umsetzen, bekommen hiermit Orientierung.

    Es ist zwar verständlich, dass Mitgliedstaaten Kontrollen an den Binnengrenzen eingeführt haben, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, doch systemrelevante Arbeitskräfte müssen ihren Arbeitsplatz trotzdem unbedingt ohne Zeitverlust erreichen können.

    Nicolas Schmit, der für Beschäftigung und soziale Rechte zuständige EU-Kommissar, erklärte dazu: „Tausende von Frauen und Männern, die hart arbeiten, damit wir sicher und gesund bleiben und unser Tisch nach wie vor gedeckt ist, müssen auf ihrem Weg zur Arbeit EU-Grenzen überqueren. Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass wir ihnen keine Hindernisse in den Weg legen, gleichzeitig müssen wir aber auch alle erforderlichen Vorkehrungen treffen, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern.“

    In den heute veröffentlichten Leitlinien werden Arbeitskräfte mit systemrelevanten Aufgaben aufgeführt, für die die Wahrung der Freizügigkeit in der EU als wesentlich erachtet wird. Die Liste in diesen Leitlinien ist nicht erschöpfend. Beispiele sind Berufe im Gesundheitswesen, Betreuungspersonal für Kinder und ältere Menschen, Wissenschaftler im Gesundheitssektor, mit der Installation lebenswichtiger Medizinprodukte betraute Techniker, Berufsfeuerwehrleute und Polizisten, Arbeitskräfte im Verkehrssektor sowie Menschen, die in der Lebensmittelbranche tätig sind. Die EU-Kommission fordert die Mitgliedstaaten mit Nachdruck dazu auf, spezielle unaufwändige Schnellverfahren einzuführen, damit ein reibungsloser Grenzübertritt

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  • COVID-19: Informationen für Grenzgänger

    Informationsquellen für Grenzgänger

    Stau Autos 300 webDie Corona-Krise macht an den Grenzen der EU nicht halt, weder an den Außen- noch an den Binnengrenzen. Auch Grenzgängerinnen und Grenzgänger im Dreiländereck rund um Aachen sind hiervon betroffen.

    Die Euregio Maas-Rhein warnt vor Falschmeldungen. Um solchen vorzubeugen, gibt es verschiedene Informationsangebote zu Themen wir dem Grenzverkehr oder Finanzhilfen.

    Das EUROPE DIRECT Informationsbüro sammelt hier Informationen für Grenzgänger in der Corona-Krise:

  • Infomail: Die EU in Zeiten von Corona

    Die EU in Zeiten von Corona
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 31.03.2020
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    das Coronavirus führt auch in dieser EUROPE DIRECT Infomail verständlicherweise die Liste der Meldungen an. Neben Informationen und Maßnahmen der EU-Kommission zu COVID-19 möchten wir aber auch weitere Hinweise für die veränderte Situation geben.

    Im Dreiländereck rund um Aachen gibt es viele Menschen, die leben, arbeiten, studieren usw. mit einem täglichen Grenzübertritt verbinden. Das ist für uns alle ganz alltäglich und normal und funktioniert mit zunehmender europäischer Integration auch sehr gut. Aber die Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus führen zu teilweise starken Einschränkungen. Wir sammeln Infos für Grenzgänger.

    Darüber hinaus möchten wir Alternativen aufzeigen, wie Sie selbst oder Kinder und Jugendliche in Ihrem Umfeld sich über Europa und die EU informieren können. Es gibt viele digitale Angebote, darunter auch Spiele, Rätsel, Videos. Zudem stellen wir EU-Infomaterial auch in öffentlichen Bücherschränken zur freien Mitnahme bereit.

    Hinweisen möchten wir auch auf die Seiten zur Corona-Lage in der Region Aachen und zur Corona-Unterstützung der Wirtschaftsförderung für Unternehmen und Freiberufler.

    Bleiben Sie gesund!
    Ihr EUROPE DIRECT-Team

     
    In eigener Sache
     
    Wegen der Corona-Krise bleibt das Büro bis mindestens 19.04. geschlossen und werden alle Veranstaltungen bis mindestens 30.04. abgesagt bzw. werden diese verschoben. Wir informieren Sie rechtzeitig über neue Veranstaltungstermine.
    Sie erreichen uns wie gewohnt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     
    Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

    Der Karlspreis und das Rahmenprogramm werden verschoben
    Mit Blick auf die Entwicklung in Sachen Coronavirus wird die ursprünglich am 21. Mai 2020 vorgesehene Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an den

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  • Infomail: Einladung zu 'Europa und Russland' am 09.06.2020

    21 05 03 ED Infomail Head 1024Einladung zu 'Europa und Russland - eine Hassliebe?' am 09.06.2020
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 04.06.2020
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    die nächste Veranstaltung von 'Europa am Dienstag' wird wieder als interaktive Online-Diskussion angeboten.
    Bei Interesse am besten jetzt gleich anmelden!

    Es geht um die teils schwierigen Beziehungen zwischen der EU und Russland. Manche in der EU betrachten Russland durchaus freundlich, manche werfen dem Land völkerrechtswidriges Verhalten vor. Auch die Förderung von rechten Parteien in Europa, die die EU erschüttern wollen, steht als Vorwurf gegen Russland im Raum

    Wie geht es weiter im Verhältnis EU und Russland? Müssen Europas Bürger wieder Angst vor Russland haben? Muss sich die EU Sorgen machen? Streben einige europäische Länder eine Staatsform nach russischem Vorbild an?

    Politikwissenschaftler Siebo Janssen und Moderator Jochen Leyhe bieten Informationen und laden Sie ein Fragen zu stellen.Bei der Online-Diskussion mit den Experten sind Sie persönlich weder zu sehen noch zu hören. Sie können vielmehr Ihre Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben und der Moderator wird die Fragen an den Referenten weiter geben.
    Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich unter: https://bit.ly/Russland_09-06-2020

    Übrigens sind die Videomittschitte der letzten Veranstaltungen "Deutsch-Französische Zusammenarbeit" und "70 Jahre Karlspreis" nun bei YouTube zu sehen.

     

    In eigener Sache

    Das EUROPE DIRECT Büro im Aachener Grashaus ist Di. bis Fr. mit Terminabsprache geöffnet.
    Jedoch bleibt das Büro am Di. 16.06. aus organisatorischen Gründen geschlossen.

  • Infomail: Einladung zur Online-Diskussion am 28.04.

    Einladung zur Online-Diskussion am 28.04.
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 21.04.2020
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    die Corona-Pandemie bestimmt derzeit das private und öffentliche Leben. Das Team von EUROPE DIRECT Aachen hofft, dass Sie persönlich und die Gesellschaft gut durch diese schwierige Zeit kommen.

    Die Reihe 'Europa am Dienstag' wird wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal nicht im Grashaus sondern als Online-Diskussion durchgeführt. Am 28. April steht mit Prof. Dr. Andreas Marchetti vom Zentrum für Europäische Integrationsforschung der Universität Bonn ein kompetenter Experte für die deutsch-französische Zusammenarbeit in der EU zur digitalen Diskussion mit Gästen bereit.

    Wenn es um die Ausgestaltung der Europäischen Union geht, wird Deutschland und Frankreich traditionell eine Führungsrolle zugeschrieben. Folglich sind die Erwartungen an die beiden Nachbarn gerade in Krisenzeiten besonders hoch, den gemeinsamen Schulterschluss zu suchen und das europäische Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.

    Die Anstrengungen zur Eindämmung des Coronavirus stellen diese Funktion der deutsch-französischen Beziehungen aufs Neue auf eine harte Bewährungsprobe, zumal Deutschland im zweiten Halbjahr 2020 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernehmen wird. Schließlich können die Aufgaben, die sich angesichts unterschiedlicher transnationaler Problemlagen stellen (Coronavirus, Flüchtlingspolitik, Klimaschutz), nur im Verbund gelöst werden.

    Beginn der Online-Veranstaltung ist um 19 Uhr. Der Teilnahme ist frei, jedoch ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich unter https://bit.ly/D-F_28-04-2020. Nach einer Registrierung können die Teilnehmenden während der Veranstaltung zu Hause Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben und ein Moderator wird die Fragen an den Referenten weiter geben.


    In eigener Sache

    Wegen der Corona-Pandemie bleibt das Büro bis mindestens 03.05. geschlossen und werden alle Veranstaltungen (außer digitale) bis mindestens 31.05. abgesagt.
    Sie erreichen uns jedoch wie gewohnt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


    Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

    Interview: Was bedeutet die EU für NRW in Zeiten von Corona?
    Welche Rolle spielt die EU in der Corona-Krise? Was bedeutet die EU in Zeiten von Corona für die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen? Die momentane Situation wirft viele Fragen auf.
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  • DomGedanken: "Welche Chancen hat Europa jetzt?"

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'DomGedanken' findet der nächste Vortrag zum Thema "Welche Chancen hat Europa jetzt?" am 12. März um 19 Uhr im Aachener Dom statt.

    Der ehemalige Direktor des ltalienischen Kulturinstituts in Berlin, Prof. Dr. Angelo Bolaffi, ist am Donnerstag, dem 12. März 2020, um 19 Uhr, zu Gast im Aachener Dom. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "DomGedanken" hält er – nach dem Brexit – einen Vortrag zum Thema "Welche Chance hat Europa jetzt?"

    Angelo Bolaffi ist Professor für Politische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom. Er war von 2007 bis 2011 Direktor des ltalienischen Kulturinstituts in Berlin und hat 2014 zwei Bücher mit den Titeln: "Krise als Chance. Europa neu denken" und ,"Das deutsche Herz. Das Modell Deutschland und die europäische Krise" veröffentlicht. Er gehört zu den besten Kennern der deutsch-italienischen Beziehungen.

    Eintrittskarten für den Vortrag zum Preis von 5,- Euro sind in der Dominformation, Johannes-Paul-II.-Straße in Aachen erhältlich. Die Dominformation ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

    Die erste Vortragsreihe der "DomGedanken" beschäftigt sich mit der Frage, wie Europa neu gedacht und gelebt werden kann, um den Zusammenhalt in der Europäischen Union wieder zu stärken. Europa hadert mit sich. Über die Attraktivität der Europäischen Union wird weniger gesprochen als über Krisen: Finanzkrise, Brexit, Flüchtlingskrise prägen die Debatten. Nationalistische Parolen führen zu politischer Verunsicherung und neuen politischen Parteien. Deren Ziel ist einzig eine ausgeprägte Europaskepsis. Zeiten der Krise sind immer auch Zeiten neuer Chancen. Dazu bedarf es der Dialoge über Werte und Haltungen, die Zusammenhalt stiften und über die Stärkung der Vielfalt in Europa.

    Veranstaltet werden die "DomGedanken" von der Europäischen Stiftung Aachener Dom gemeinsam mit dem Aachener Domkapitel. Weitere Auskünfte zum Vortrag gibt es unter der Telefonnummer 0241/47709-121 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Aachen lobt wieder einen Integrationspreis aus

    Haende vor EU Flagge 300Die Stadt Aachen lobt in diesem Jahr bereits zum achten Mal gemeinsam mit dem städtischen Integrationsrat einen Integrationspreis aus.

    In Aachen leben rund 250.000 Bürgerinnen und Bürger. Ein Drittel von Ihnen hat einen Migrationshintergrund. Die Wurzeln dieser Menschen liegen in über 150 Ländern; sie bringen eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen in die Stadt. Diese Vielfalt gilt es zu würdigen. Viele Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt die Vereine der Zugewanderten setzen sich für die Integration in allen Bereichen des Lebens ein.

    Mit dem Integrationspreis der Stadt Aachen wird dies in der Öffentlichkeit durch die Auszeichnung von außergewöhnlichem Einsatz und herausragenden Leistungen besonders hervorgehoben. Der Preis soll zu einer nachhaltigen Verankerung und Bewusstseinsbildung des Themas Integration innerhalb der Stadt Aachen beitragen.

    Vorschlagsberechtigt ist jede natürliche und juristische Person, Vereine, Institutionen, der Integrationsrat sowie die Verwaltung. Es können sowohl Maßnahmen Dritter als auch eigene Maßnahmen vorgeschlagen werden.
    Eine förmliche Antragstellung ist nicht erforderlich. Der Integrationspreis soll eine Anerkennung sein und erfolgt durch eine öffentlichkeitswirksame Präsentation der Leistungen der Preistragenden. Gegebenenfalls kann die auszuzeichnende Aktivität im Einzelfall projektbezogen begrenzt gefördert werden. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen des „Tags der Integration“ am 6. September im Aachener Eurogress statt.

    Vorschläge und Bewerbungen können noch bis zum 8. Juni 2020 an die Adresse „Stadt Aachen, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, Geschäftsstelle des Integrationsrates, 52058 Aachen“ geschickt werden.
    Informationen über den Integrationspreis gibt es bei Pia Schneider-Lander von der Geschäftsstelle des Integrationsrates unter der Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und / oder der Telefonnummer 0241 – 432 56602.

  • Workshop "Migration und Grenze" im Grashaus

    Couven-Schüler interessiert und engagiert dabei

    20 02 27 Gruppe 1Zu Fuß machten sich 18 Schüler aus drei 9. Klassen am 27. Februar vom Couven-Gymnasium Aachen auf zum Grashaus gegenüber vom Dom. Neugierig betraten sie Aachens erstes Rathaus und fanden im Erdgeschoss das Informationsbüro von EUROPE DIRECT, das den Workshop für die Schüler organisierte.

    Zwei freundliche Mitarbeiter des Museumsdienstes Aachen führten zu Beginn in die wechselvolle Geschichte des Hauses ein, das inzwischen als europäisches Klassenzimmer genutzt wird.
    „Was würdest du in eine Tüte packen, wenn du in Eile aus deiner Heimat fliehen müsstest?“ – Mit diesem Impuls begann der informative und stets an persönlichen Schicksalen orientierte Workshop zu den Themen Flucht, Migration und Grenzen der EU.

    20 02 27 Gruppe 2Motiviert recherchierten die Jugendlichen zu zweit zu verschiedenen, meist aktuellen Themen wie Frontex an EU-Grenzen, Lampedusa und Kos oder Fremdenfeindlichkeit vs. Willkommenskultur. Eigenständig konnten sie in inspirierenden Räumen wie dem schön renovierten Urkundensaal beeindruckende persönliche Fluchtgeschichten in Audionischen anhören oder sich in digitalen Datenbanken über Konflikte der Seenotretter im Mittelmeer informieren.

    Die Jugendlichen schätzten ausdrücklich, dass sie in Ruhe vielfältige Quellen auswerten und sich „ohne Einmischung“ einer herausfordernden Aufgabe stellen konnten und ihre Arbeit in den Ergebnispräsentationen für alle nützlich wurde – „ein echtes Erfolgserlebnis“.

    Zum Schluss ergab sich eine engagierte, kontroverse Diskussion über Konflikte und Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen, die alle anregten, eigene Meinungen zu hinterfragen und dazu noch weiter zu recherchieren.
    Für alle Schüler und auch die Lehrerin war der Workshop eine erfrischende, rundum gelungene Abwechslung zum normalen Schulunterricht.

    Couven-Gymnasium Aachen
    Grashaus Station Europa
    • Angebote von EUROPE DIRECT für Schulen: www.schule.europedirect-aachen.de

  • Europa am Dienstag: Kultur im europäischen Einigungsprozess

    20 02 11 EaD Kultur 300

    Die EU ist ein Friedensprojekt mit ökonomischen Wurzeln. Doch was ist daraus geworden? In welcher Gemeinschaft wollen wir heute und in Zukunft zusammenleben? In Zeiten des Europäischen Zerfalls und der Re-Nationalisierung europäischer Mitgliedsstaaten stellt sich die Frage noch einmal ganz neu, wer oder was die Idee Europa eigentlich lebt und vorantreibt. Diesen Fragen widmete sich Marie Rosenkranz zusammen mit 33 Teilnehmenden im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' im Grashaus

    Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen hieß die Teilnehmenden herzlich willkommen und übergab das Wort an Marie Rosenkranz für ihren 45-minütigen Vortrag über ihre Arbeit beim European Democracy Lab.
    Sie stellte eine zeitgemäße und künstlerische Perspektive von Kultur vor. Mit dem Denkangebot "Republik Europa", welches u.a. im Rahmen des "European Balcony Project" einer großen Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde, erläuterte Frau Rosenkranz einige Projekte, mit denen die Debatte über die Zukunft Europas kreativ behandelt werden soll.

    So veröffentlichte man Rahmen des "The European Balcony Project" ein Manifest, mit dem klare Erwartungen und Forderungen an das Europa der Zukunft gestellt werden.
    Mit einer anderen künstlerischen Darstellung, sollen metaphorisch betrachtet die Grenzen der Nationalstaaten verschwimmen. Dazu wurden die Nationalflaggen der EU-Staaten zu einem farbigen Barcode aneinandergereiht. Mit solchen Kunstprojekten sollen Anregungen geschaffen werden über Europa nachzudenken, nicht in Büros oder Sälen, sondern in der Öffentlichkeit vor Ort bei den Bürgerinnen und Bürgern. Dabei ist es dem European Democracy Lab besonders wichtig, nicht eine Idee zu bewerben, sondern durch Diskurse die Meinungsfindung unabhängig der Richtung voranzutreiben.

    In einer lebhaften Diskussion hatten die Teilnehmenden anschließend die Gelegenheit für Rückfragen und Anmerkungen. Passendes EU-Informationsmaterial ergänzte den Abend.

    Das Team von EUROPE DIRECT bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei Marie Rosenkranz und allen Teilnehmenden für den interessanten Abend. 'Europa am Dienstag' findet wieder am 24.03.2020 zum Thema 'Für welches "Volk" spricht der Populismus' statt.

    Weitere Informationen:

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  • Europa am Dienstag: Sicherheit in der Euregio

    In der Euregio Maas-Rhein können ausländische Hilfsdienste häufig schneller zur Stelle sein als die eigenen Dienste. Doch wir wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst und bei der Polizeiarbeit koordiniert? Wie reibungslos funktionieren die Kooperationen? Diese Frage diskutierten die 24 Teilnehmenden mit dem Geschäftsführer der Euregio Maas-Rhein Michael Dejozé im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Europa am Dienstag" im Grashaus.

    19 12 10 EaD Euregio 300Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen hieß die Teilnehmenden herzlich willkommen und übergab an Michael Dejozé für seine 45-minütigen Vortrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in unserer Region. Mit 4 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 11.000 Quadratkilometern ist die Euregio Maas-Rhein (EMR) eine starke Region, die seit 1976 besteht. Insbesondere durch die rund 43.000 Grenzpendler haben sich die fünf Regionen Provincie Limburg (B), Province de Liége (B), Deutschsprachige Gemeinschaft (B), Provincie Limburg (NL) und der Region Aachen-Zweckverband (D) auf eine enge Zusammenarbeit verständigt. Die Themen sind divers und reichen von Wirtschaftt und Innovation über Kultur und Tourismus bis hin zum Arbeitsmarkt.

    Auch die Sicherheit und die Gesundheitsversorgung stehen für die EMR im Fokus und das ist schon aufgrund von drei verschiedenen Sprachen nicht immer einfach. Die Zusammenarbeit deckt jedoch die großen Abteilungen Polizei, Justiz, Administration und Rettungskräfte ab und das ist bei jährlichen 1.300 grenzüberschreitenden Einsätzen auch nötig. Vom Adapter für Feuerwehrschläuche als Grundausstattung in der Region bis hin zu gemeinsamen Übungseinsätzen führte Michael Dejozé die Teilnehmenden durch die vielen gemeinsam Strukturen und Kooperation zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

    Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit für Rückfragen und die waren zahlreich. Wie funktioniert die Abstimmung bei grenzüberschreitenden Demonstrationen? Wer kümmert sich um Fahrraddiebstahl im Ausland? Wo muss es noch mehr Zusammenarbeit geben?

    Das Team von EUROPE DIRECT bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei Michael Dejozé und allen Teilnehmenden für den interessanten Abend. Europa am Dienstag findet wieder am 21.01.2020 zum Thema "2020: Neues Jahr - Neue Herausforderungen für Europa" statt.

  • Europa im Unterricht - Workshop am BKGuT begeistert Schülerinnen und Schüler

    Europa steht vielen Herausforderungen gegenüber: Brexit, wachsender Nationalismus, Klimawandel, Digitalisierung, Globalisierung. Was verbindet Europäer heute noch und was trennt sie? Welche Werte werden in Europa, aber auch weltweit gebraucht, und in welchen Bereichen sehen Jugendliche einen politischen Handlungsbedarf? Mit diesen Fragen setzten sich 14 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Klasse 13 des Berufskollegs für Gestaltung und Technik in einem sechsstündigen Workshop auseinander.

    19 11 21 Europaworkshop 1Durch kreative und partizipative Methoden wie beispielsweise einem Institutionenpuzzle und einem Europaquiz sowie durch die persönliche Ansprache jedes einzelnen Schülers kamen die Jugendlichen ins Gespräch über europäische Themen und Probleme, sodass ein lebendiger Austausch über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen der EU stattfand. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Frage, was Deutschlands Aufgabe bei der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft 2020 ist und was es tun muss, um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in Europa zu stärken.

    19 11 21 Europaworkshop 2Die Schülerinnen und Schüler lernten nicht nur die wichtigsten Institutionen und deren Aufgaben kennen, sondern entwickelten durch die Auseinandersetzung mit den aktuellen politischen Themen ein europäisches Bewusstsein, was die Grundlage für die Europakompetenz von Schülern ist - gerade in Zeiten von Europaskepsis ein wichtiger Baustein für die Zukunft Europas.

    EUROPE DIRECT Aachen konnte zum wiederholten Male diesen Workshop anbieten und damit den Schülern auch die Gelegenheit geben, sich auf das Thema des diesjährigen Europäischen Wettbewerbs „EUnited - Europa verbindet “ vorzubereiten.

    Wir bedanken uns beim Civic Institut für die Zusammenarbeit bei der Durchführung!

  • Europa am Dienstag: Populismus in Europa: Immer noch auf dem Vormarsch?

    Noch nie waren populistische Parteien in Europa so stark. Sind die beißende Kritik und Polemik gegen Europa eine Gefahr für die EU und unsere Demokratie? Diese Frage diskutierte Siebo Janssen mit den 37 Teilnehmenden im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Europa am Dienstag". Moderiert wurde der Abend von Jochen Leyhe.

    EaD Populismus 300Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen hieß die Teilnehmenden herzlich willkommen und übergab sodann das Wort an Moderator Jochen Leyhe. Dieser leitete den Abend mit der Frage nach der Definition von Populismus ein. Siebo Janssen erklärte, dass es keine einheitliche Definition von Populismus gäbe, da Populismus vieles sein kann. Grundlegend zeichnen sich populistische Parteien durch die artikulierte Angst vor Zuwanderung, Ablehnung des europäischen Integrationsprozesses und von Europa sowie durch die Leugnung des Klimawandels aus.

    Anschließend wurde darüber diskutiert, wieso die rechtspopulistische Partei "Alternative für Deutschland (AfD)" so schnell so groß werden konnte. Hierbei wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Rechtspopulismus in Deutschland nicht plötzlich entstanden ist, sondern dass Deutschland schon länger auf dem rechten Auge blind gewesen ist. Die Bundesrepublik ist damit allerdings nicht allein: Auch in anderen europäischen Ländern sind rechtspopulistische Parteien auf dem aufstrebenden Ast. Zuletzt konnte die rechtspopulistische Partei "VOX" in den spanischen Parlamentswahlen stark zulegen.

    Aus Sicht von Siebo Janssen ist gerade der Rechtspopulismus hochgefährlich für die Demokratie und die europäische Integration. Das zeigt, wie wichtig es ist, demokratische Prozesse auf nationaler und europäischer Ebene voranzutreiben. In diesem Zusammenhang machte Herr Janssen auf die Bürgerbewegung "Pulse of Europe" aufmerksam, die in vielen Städten Deutschlands und Europas für ein starkes, geeintes Europa auf die Straßen geht. In solchen Bürgerbewegungen können sich Interessierte engagieren und ihre Ideen für Europa einbringen.

    Wir von EUROPE DIRECT möchten uns, auch im Namen der Route Charlemagne Aachen, herzlich bei Siebo Janssen, Jochen Leyhe und den Gästen für einen lehrreichen Abend sowie die spannende Diskussion bedanken.
    Europa am Dienstag findet am 10.12.2019 wieder statt, dann mit dem Thema "Sicherheit in der Euregio: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist unverzichtbar".

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  • Europa.Flucht.Migration. am 20.11.2019 im Grashaus

    Die Europäische Union braucht eine neue, gemeinsame Flüchtlingspolitik. Diese kann nur in einer breiten und fundierten Diskussion entstehen.

    19 11 11 Europa.Flucht.Migration 300Zum Auftakt stellt Prof. Ralph Rotte vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen auf Einladung der Europa Union Aachen und der Jungen Europäischen Föderalisten Aachen in Kooperation mit ihren jeweiligen Landesverbänden und dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den aktuellen Stand der Debatte vor:

    • Wie ist das europäische Asylsystem aufgebaut?
    • Inwieweit befindet sich das Asylsystem in der Krise?
    • Wie kann das europäische Asylsystem weiterentwickelt werden?
    • Wie kann die Europäische Union auf Fluchtursachen einwirken?

    Europa Union Aachen e.V. und JEF Aachen laden Sie/Euch am Mittwoch, den 20.11.19 um 19 Uhr ins Europäische Klassenzimmer im Grashaus (Fischmarkt 3, 52062 Aachen) ein.
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    2020 sind eine Veranstaltung zur europäischen Seenotrettung (voraussichtl. im Februar) sowie eine offene Debatte zur Erarbeitung eigener Positionen im Frühsommer geplant.

     

  • Europa am Dienstag: Auf dem Weg zur EU-Armee?

    Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen werden die Stimmen nach einer stärkeren Eigenständigkeit der EU auch auf verteidigungspolitischem Gebiet lauter. So haben 25 EU-Staaten 2017 eine ständige strukturierte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verteidigung beschlossen.

    19 10 29 EaDSo haben Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel im Jahr 2018 wiederholt den Aufbau einer europäischen Armee gefordert und 25 EU-Staaten haben bereits Ende 2017 eine ständige strukturierte Zusammenarbeit (PESCO) auf dem Gebiet der Verteidigung beschlossen. Dieses Thema diskutierte Prof. Ralph Rotte vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen mit den 42 Teilnehmern heute im Grashaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Europa am Dienstag".

    Nachdem Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen die Teilnehmenden begrüßt hatte, ergriff Prof. Rotte das Wort und begann mit seinem Vortrag über die europäische Armee. Er stellte zuerst die EU in der Integrationsgeschichte vor und welche relevanten Verträge seit Beginn der EU unterschrieben worden sind. Zunächst skizzierte Prof. Rotte die neuen und alten Herausforderungen der EU und ihre aktuellen Militärkooperationen weltweit. Die aktuelle Debatte von Frankreich und Deutschland über eine europäische Armee stellte Prof. Rotte als "déjà vu" in der europäischen Geschichte vor: Die aktuellen Grundprobleme der EU seien die gleichen wie 1950. Als Schlusskapitel stellte Prof. Rotte die bleibenden Grundfragen über die europäische Armee dar, nämlich die Finalitätsfrage, die Souveränitätsfrage, die Strategiefrage und die Effizienzfrage.

    Nach dem Vortrag wurden die Interessierten dazu aufgerufen, Fragen zu stellen. Es wurde zuerst gefragt, ob die Beistandspflicht wieder erläutert werden könnte. Die Frage über die Notwendigkeit einer europäischen Armee bzw. die Vorteile dieser wurde auch gestellt. In dieser anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurde insbesondere betont, dass eine europäische Armee das Organisatorische und Entscheiden einfacher machen würde, da die künftig 27 Länder nicht mehr individuell zustimmen müssten. Allerdings fließen nationalen Interessen auch ein und können sehr unterschiedlich sein. Dieser Unterschied könnte bei der Schaffung einer europäischen Armee teilweise sehr problematisch sein.

    Wir von EUROPE DIRECT möchten uns, auch im Namen der Route Charlemagne Aachen, herzlich bei Siebo Janssen, Jochen Leyhe und den Gästen für einen lehrreichen Abend sowie die spannende Diskussion bedanken.
    Europa am Dienstag findet am 12.11.2019 wieder statt, dann mit dem Thema "Populismus in Europa: Immer noch auf dem Vormarsch".

    • Unsere nächste Veranstaltung: "
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  • Die EU als interessanter Arbeitgeber

    19 10 30 Laufbahn 1Auch dieses Jahr organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen einen Informationsabend mit dem Thema "Europäische Union als Arbeitsplatz".

    Als Experte stand Steffen Ludwig von EPSO, dem Europäischen Amt für Personalauswahl, zur Verfügung.

    Schwerpunkte des Informationsabends waren die Bewerbung und das Auswahlverfahren für einen Beruf bei der Europäischen Union. Dabei wurde detailliert auf die verschiedenen Bewerbungsmöglichkeiten, das Prozedere des Auswahlverfahrens, Unterschiede zwischen den verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen und die Gewichtung des individuellen Bildungsweges und der Berufserfahrung in dem Auswahlverfahren eingegangen. Auch die Wege für ein Praktikum bei den EU-Institutionen wurde erläutert.

    Die 30 Teilnehmenden waren äußerst interessiert und stellten viele Fragen. Die Fragen konzentrierten sich vor allem auf den persönlichen Bildungs- und Berufsweg der Fragenden und wie dieser bei dem Auswahlverfahren berücksichtigt werden würde.

    Wir bedanken uns herzlich beim Referenten und den zahlreichen Teilnehmenden für den informativen Abend.

  • Workshop "Welche EU willst du?"

    21 Jugendliche des Johannes-Albers-Bildungsforums waren im Rahmen der Zukunftswerkstatt "Welche EU willst du?" zu Besuch im Grashaus. In einem dreiteiligen Workshop von EUROPE DIRECT konnten sich die Jugendlichen eine Europäische Union der Zukunft vorstellen und gemeinsam gestalten.

    19 10 25 Workshop Jugendliche 2 300Zunächst gab Winfried Brömmel einen kurzen Überblick über die Geschichte und Bedeutung des Grashauses, um daran anschließend die Arbeit des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen als Teil eines europaweiten Netzwerks darzulegen. Anaïs Morel und Anna-Louisa Lobergh teilten sodann die 21 Jugendlichen in Untergruppen ein, welche an drei Tischen verschiedene Themen zur Zukunft der EU bearbeiteten. Während sich die erste Station mit den künftigen Herausforderungen für die EU beschäftigte, wurden am zweiten Tisch Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen in Europa diskutiert. Die dritte Station zeigte spielerisch auf, welche möglichen Formen die Union in Zukunft annehmen könnte.

    19 10 25 Workshop Jugendliche 5 300Viele Jugendliche sehen im Klimawandel, in der Beziehung zu Großbritannien und im demografischen Wandel Herausforderungen für die EU. Außerdem wünschen sie sich bessere Möglichkeiten, wie sie sich in der EU und im politischen Entscheidungsprozess einbringen können. Dazu würden sie gerne bereits im schulischen Unterricht politische Themen häufiger ansprechen und diskutieren. Hinsichtlich der zukünftigen Form der EU gibt es unterschiedliche Tendenzen: Ob gemeinsame Zukunft, ein stärkeres Miteinander oder "Tür an Tür"-Szenario − insgesamt ist die Gruppe gegenüber der EU positiv gestimmt.

    Zum Schluss stellte Winfried Brömmel den Jugendlichen verschiedene pro-europäische und überparteiliche Organisationen vor, in denen sie sich engagieren können.

    Das Team von EUROPE DIRECT bedankt sich für die gute Mitarbeit im Workshop.