• Blick auf das Vereinigte Königreich

    EUROPE DIRECT Aachen setzte die interaktive digitale Veranstaltungsreihe 'Mein Europa' fort. Heute nahm die 27-Jährige Madeleina Kay 39 Zuschauende mit in das Vereinigte Königreich.

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    2018 wurde Madeleina Kay als "Europäerin des Jahres" ausgezeichnet und ist als #EUsupergirl für ihren kreativen Einsatz für Europa bekannt. Für ihr Projekt "The Future is Europe" wurde sie mit dem UK Charlemagne Youth Prize 2020 ausgezeichnet.

  • Diskussion über den EU-Haushalt und die Bewältigung der Corona-Krise

    Den EU-Haushalt verstehen:
    Wie unterstützt die EU die Mitgliedsländer bei der Bewältigung der Corona-Krise?

    22 01 18 EaD EU Haushalt 1Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich zusammen auf einen mehrjährigen EU-Haushalt (2021 bis 2027) von rund 1,8 Billionen Euro geeinigt. Als Teil davon soll der Aufbaufonds "NextGenerationEU" gezielt diejenigen Staaten unterstützen, die von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besonders stark betroffen sind. Dessen Volumen beläuft sich auf 750 Milliarden Euro.

    Bei 'Europa am Dienstag' beleuchtete Nora Hesse, wie die EU mit "Next Generation EU" nicht nur die Wirtschaft der von der Corona-Krise besonders gebeutelten Staaten in Schwung bringen will, denn ein Großteil des Geldes soll gezielt in die Digitalisierung und den Klimaschutz investiert werden. Allein für Letzteres ist fast ein Drittel aller Mittel aus dem Fonds vorgesehen. Ziel der EU ist es, bis 2050 klimaneutral zu werden.

    Nach der Begrüßung von Winfried Brömmel, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, übernahm die Journalistin Eva Onkels die weitere Moderation. Die Referentin Nora Hesse ist bei der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland die Teamleiterin Politisches Team und Senior Economic Advisor. Sie ist zuständig für die Themen Wirtschaft- und Finanzpolitik und EU Haushalt.

    In der Veranstaltung erklärte Nora Hesse den aktuellen EU-Haushalt und wie er zustande kam, denn manche Staaten wehrten sich zunächst gegen gemeinsame EU-Schulden. Sie erläuterte, dass der EU-Haushalt ein "Investivhaushalt" ist, mit dem nur Investitionen getätigt werden, jedoch z.B. keine Sozialleistungen (wie bei den Nationalstaaten). Der EU-Haushalt entspricht nur ca. 1% der gesamten Wirtschaftsleistung der EU, wohingegen es bei einem nationalen Haushalt oft 50% der Wirtschaftsleitung des Landes sind. Deshalb muss der EU-Haushalt "europäische Mehrwerte" schaffen, die für die gesamte EU wichtig sind.

  • Jetzt bewerben! Europäischer Jugendkarlspreis 2022

    Unmittelbar vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen wird seit 2008 der Europäische Jugendkarlspreis vergeben. Hierzu schreiben das Europäische Parlament und die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen alljährlich einen Wettbewerb aus, der Jugendliche in der gesamten Europäischen Union zur aktiven Mitgestaltung Europas anregen soll.

    Wer kann sich bewerben?

    Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren in allen EU-Mitgliedstaaten, die aufgerufen werden, Projekte vorzustellen, die der europäischen Verständigung dienen. Die Bewerbungen werden (in der Regel zwischen Oktober und Januar) an die Informationsbüros des Europäischen Parlaments in den Mitgliedsländern gerichtet.

    Der Europäische Jugendkarlspreis wird an Projekte junger Menschen verliehen, die die europäische und internationale Verständigung fördern. Mit dem Preis wird die tagtägliche Arbeit junger Menschen in ganz Europa zur Stärkung der europäischen Demokratie gewürdigt und ihre aktive Beteiligung an der Gestaltung der Zukunft Europas gefördert.

    Geldpreise in Höhe von 15.000 Euro

    Aus den jeweils besten Projekten in allen 27 Mitgliedstaaten wählt eine Jury aus Vertretern des Europäischen Parlaments und der Karlspreisstiftung den Jugendkarlspreisträger sowie einen Zweit- und einen Drittplatzierten, die mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 15.000 Euro prämiert werden. Zur Preisverleihung, die für den 24. Mai 2022 in Aachen geplant ist, sollen Vertreter aller nationalen Gewinnerprojekte eingeladen werden. Zudem erwartet die drei Hauptgewinner ein Besuch im Europäischen Parlament.

    Bewerbungen für den Jugendkarlspreis können ab sofort online eingereicht werden. Die dazu notwendigen Formulare und Teilnahmeregeln sowie weitere Informationen sind im Internet unter www.charlemagneyouthprize.eu in 24 Sprachen verfügbar. Einsendeschluss ist der 13. Februar 2022.

    Der Jugendkarlspreis geht auf eine gemeinsame Initiative des früheren Präsidenten des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering, und des damaligen Vorsitzenden der Karlspreisstiftung, André Leysen, zurück. In den vergangenen Jahren wurden über 4.000 Wettbewerbsbeiträge aus allen EU-Mitgliedsländern, an denen mehrere Zehntausend Jugendliche beteiligt waren, für die Auszeichnung eingereicht.

    Zeitplan

    • 10. Januar 2022: Start des Wettbewerbs
    • 13. Februar 2022: Frist für die Einreichung der Projekte
    • März 2022: Bekanntgabe der nationalen Gewinnerinnen und Gewinner
    • Mai 2022: Preisverleihung in Aachen

     Weitere Informationen

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  • Infomail: Wie finanziert die EU die Bewältigung der Corona-Krise?

    Wie finanziert die EU die Bewältigung der Corona-Krise?
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 12.01.2022
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    das Team von EUROPE DIRECT Aachen wünscht ein gutes und gesundes neues Jahr!

    Wir starten nächsten Dienstag mit einem Diskussionsabend über den EU-Haushalt und die Bewältigung der Corona-Krise. Eine Mitarbeiterin der EU-Kommissionsvertretung in Berlin wird uns erklären, wie die EU mit dem Programm "Next Generation EU" die Wirtschaft der von der Corona-Krise besonders gebeutelten Staaten in Schwung bringen will. Übrigens soll ein Großteil des Geldes gezielt in die Digitalisierung und den Klimaschutz investiert werden. 
    Fragen Sie die Expertin Nora Hesse!

    Einige Tage später können Sie ein "EUsupergirl" kennenlernen.
    Wer und was dahinter steckt? Entdecken Sie es bei 'My Europe - UK'.

  • Infomail: Weihnachtspause bis 5. Januar

    Liebe Europa-Interessierte,

    das EUROPE DIRECT Team geht in die Weihachtspause und bedankt sich bei allen, die an unseren Veranstaltungen teilgenommen haben oder Serviceleistungen von uns in Anspruch genommen haben. Zudem gilt der Dank allen Helfer*innen und Veranstaltungspartnern für die gemeinsamen Aktivitäten in dieser schwierigen Zeit.

    Rechtzeitig zum Jahresende ist unsere Homepage mit einem modernen Aussehen, besserer Bedienbarkeit und mehr Funktionen fertig gestellt worden.
    Schauen Sie sich doch mal um!

    Wir haben viele interessante Europa-Veranstaltungen in Planung.
    Bereits jetzt kann man sich für sechs Online-Veranstaltungen im Januar und Februar anmelden.

    Wir hoffen, dass die Pandemie bald wieder Präsenz-Veranstaltungen erlauben wird.
    So wäre zum Beispiel ein Karlspreis-Europafest auf dem Katschhof zu Ehren der drei belarussischen Bürgerrechtlerinnen sehr schön.
    Wir geben die Hoffnung nicht auf!

    Das Informationszentrum EUROPE DIRECT Aachen ist bis zum 5. Januar geschlossen.
    Ab dem 6. Januar erreichen Sie uns im Grashaus wieder zu den gewohnten Zeiten.
    Dann für drei Monate mit Verstärkung durch die studentische Praktikantin Pia Staritz.

    Das gesamte Team wünscht allen schöne Weihnachtstage und einen guten Übergang ins Jahr 2022!
    Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

  • Karlspreis 2022 geht an Bürgerrechtlerinnen

    Der Karlspreis 2022 geht an die belarussischen Bürgerrechtlerinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo

    Die belarussischen Bürgerrechtlerinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo werden im Jahr 2022 mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Das gaben der Vorsitzende des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, Dr. Jürgen Linden, und die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am 17. Dezember 2021 in Aachen bekannt.

    "Dies wird ein Karlspreis, wie er in der 71-jährigen Geschichte des Preises noch nicht vorgekommen ist", eröffnet Dr. Jürgen Linden. "Ihr mutiger und ermutigender Einsatz gegen die brutale staatliche Willkür, Folter, Unterdrückung und die Verletzung elementarer Menschenrechte durch ein autoritäres Regime, für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit hat das gesamte Karlspreisdirektorium zutiefst beeindruckt. Die drei Leitfiguren der demokratischen belarussischen Opposition sind Symbole für den Geist der Freiheit. Ihre Botschaften sind aufrüttelnd, ihre Opfer beispiellos. Sie sind das Signal an die eigene belarussische Gesellschaft, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen."
    In einer ersten Reaktion hatten alle drei designierten Karlspreisträgerinnen dem Direktoriumsvorsitzenden Linden erklärt, sich geehrt zu fühlen und vor allem auf eine weitergehende Unterstützung in ihrem Kampf für Demokratie und Menschenrechte in Belarus zu hoffen.

  • Seminar über die soziale Dimension in Europa

    21 12 17 Katho 1 300EUROPE DIRECT Aachen hat heute zusammen mit Andreas Reiners, Professor für Soziologie und Sozialpolitik an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, ein Seminar zur EU und den sozialen Rechten durchgeführt. Es war Teil eines Seminars zur Europäischen Sozialpolitik.

    Zunächst führte Winfried Brömmel, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, die 15 Studierenden in die Geschichte und Arbeitsweise der EU ein. Zudem stellte er die Grundlage der Europäischen Sozialpolitik vor, vor allem die Europäische Säule sozialer Rechte.

    Studierende vertieften die Themen des Aufbaus der EU und der Europäischen Sozialpolitik in Referaten. Das Europäische Sozialmodell wurde kritisch beleuchtet und die soziale Lage in Europa erörtert. Zum Ende ergänzte Winfried Brömmel mit konkreten Tipps, wo Beratung und Fördermöglichkeiten für soziale Fragen im Raum Aachen und der Euregio Maas-Rhein zu finden sind.

  • Euregionale Geschichte: Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens

    Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens:
    Leben und Leiden einer Grenzbevölkerung

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    21 12 07 EaD Screenshot 2 300Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (DG) liegt direkt neben dem Raum Aachen und an der Sprachgrenze zwischen germanischem und romanischem Raum. Bei 'Europa am Dienstag' beleuchtete Dr. Herbert Ruland heute das ständige politische Hin und Her dieses Gebietes und wie die einheimische Bevölkerung dies erlebt und oft erlitten hat. Häufige Staatenwechsel bedeuteten auch die Zugehörigkeit zu verschiedenen Sozial- und Kulturkreisen. Das hat maßgebliche Auswirkungen auch auf das Alltagsleben der hiesigen Bevölkerung.

    Der Referent Dr. Herbert Ruland war bis 2017 wissenschaftlicher Leiter der Abteilung GrenzGeschichteDG an der Autonomen Hochschule in Eupen. Er gilt als der wohl profundeste Kenner der Alltagsgeschichte der Menschen im belgisch-deutsch-niederländischen und luxemburgischen Grenzland. Er erläuterte bei der Online-Veranstaltung die Veränderung der Staatsstrukturen in Belgien nach dem Zweiten Weltkrieg, durch die das Land zusehends von einem Zentral- in einen Föderalstaat umgewandelt wurde. Von diesem Prozess profitierte auch die deutschsprachige Grenzbevölkerung.

    21 12 07 EaD Screenshot 1Bei der Online-Diskussion haben die 53 Gäste ihre Fragen und Kommentare per Tastatur eingegeben und der Moderator Andreas Düspohl griff die Fragen auf. Dabei ging es u.a. über den Themenkomplex "Identität und Sprache" und die Bedeutung von Regionen innerhalb der EU.

    Die Deutschsprachige Gemeinschaft ist heute ein Bestandteil des föderalen Belgiens mit weitestgehenden Autonomierechten. Sie ist mit etwa 80.000 Einwohner*innen eines der kleinsten "Bundesländer", nicht nur in der EU, sondern höchstwahrscheinlich sogar weltweit!

    Abgerundet wurde der informative Abend mit der Möglichkeit, dass die Zuschauer*innen die neue Auflage der Broschüre "Belgien verstehen" über EUROPE DIRECT Aachen kostenfrei erhalten können. An dieser Broschüre im

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  • Verlosung Grashaus-T-Shirts

    Europainteressierte aufgepasst!

    Wir verlosen einige übriggebliebene T-Shirts vom Europafest! Die gelben Shirts sind mit einem Siebdruck des Grashaus-Vogels versehen und kommen in einem Goodie Bag mit nützlichen Give-Aways.
    Interesse? Dann schreibt uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit der T-Shirt-Größe, die ihr haben möchtet. Wir geben euch dann Bescheid, wann ihr euer Goodie Bag bei uns im Grashaus abholen kommen könnt.

    Anzahl und Größe der Shirts:

    2/4 J. - 3x
    4/6 J. - 8x
    6/8 J. - 6x
    8/10 J. - 6x
    10/12 J. - 2x
    12/14 J. - 1x
    XXL - 1x
    3XL - 3x

    Nur so lange der Vorrat reicht.

  • 10 Jahre Arabellion: Welche Rolle spielt die EU?

    EUROPE DIRECT Aachen, das Europäische Klassenzimmer im Grashaus und die Bischöfliche Akademie Aachen organisierten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ eine interaktive Online-Diskussion mit den beiden Referenten Prof. Dr. Hanan Badr und Siebo Janssen für 16 Online-Gäste unter der Moderation von Jochen Leyhe.

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    21 11 18 EaD Arabellion Screenshot 3002011 ging von vielen arabischen Staaten der Ruf nach Freiheit aus, der laut und deutlich bis nach Europa zu hören war. Die Macht von Herrschern wie Hosni Mubarak in Ägypten war in der EU und im ganzen Westen viele Jahre wohlgelittenen. Aber diese Herrschaft endete unter dem Eindruck von Massenprotesten. Ganz Europa verfolgte den so genannten "Arabischen Frühling" in den Medien, welcher an vielen Stellen blutig niedergeschlagen wurde. Nur Tunesien schien nach der "Jasminrevolution" der EU Anlass zur Hoffnung zu geben, wird aber aktuell von einer sich zuspitzenden politischen und wirtschaftlichen Krise sowie sozialen Unruhen erschüttert.

    Bei 'Europa am Dienstag' wurde mit Frau Prof. Dr. Hanan Badr diskutiert, vor welchen Herausforderungen die arabischen Staaten stehen und welche Rolle dabei die EU spielt. Sie arbeitete an der Gulf University of Kuwait und ist jetzt an der Uni Salzburg tätig. Als Mitglied der Arab German Young Academy of Sciences and Humanities reist sie regelmäßig nach Kairo und ist eine Kennerin der Umbrüche in der arabischen Welt. Der Politologe Siebo Janssen gab im Anschluss daran in einem spannenden Dialog zu dritt einen Überblick darüber, was aus dem einst so hoffnungsvollen Arabischen Frühling geworden ist. Per Tastatur konnten auch immer wieder die Teilnehmer*innen ihre Fragen einbringen, welche dann von dem Moderator Jochen Leyhe, Lehrer für Politik und Französisch beim Clara-Schumann-Gymnasium in Bonn, aufgegriffen wurden.

    Die Veranstaltung war Teil der Zukunftskonferenz (engl. abgekürzt mit CoFE). Die Ergebnisse wurden protokolliert und in die CoFE-Plattform eingegeben, auf der die Gäste nach der Veranstaltung weitere Kommentare sowie Anregungen eintragen können.

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  • Infomail: Digitales Europa - Was passiert mit unseren Daten?

    Digitales Europa: Was passiert mit unseren Daten?
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 02.11.2021
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    der Begriff "Digitalisierung" hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einem Sammelbegriff für viele unterschiedliche Bereiche entwickelt. Auch die Digitalstrategie der EU fasst verschiedene Ziele zusammen. Der Schwerpunkt soll dabei vor allem auf Daten, Technologie und Infrastruktur sowie dem Ausbau der digitalen Souveränität und eigenen Standards liegen. Mit der Veranstaltungsreihe "Digitales Europa" nimmt EUROPE DIRECT Aachen einzelne Teilbereiche der Digitalstrategie in den Fokus und diskutiert mit Expertinnen und Experten.

    Den Anfang macht am Montag um 19 Uhr der Europaabgeordnete Axel Voss mit dem Thema "Unsere Daten". Wie steht es um die Überarbeitung der Datenschutz-Grundverordnung? Was unterscheidet den europäischen Datenschutz von anderen? Wieso ist Cybersicherheit überhaupt wichtig und was hat es mit der europäischen Datenstrategie auf sich? Diese und viele weitere Fragen werden diskutiert, um einen Einblick in die Prozesse rund um unsere Daten zu bekommen.

  • Szenario-Workshop zur Zukunft der EU

    21 10 07 Montessori 2Jungen Menschen konnten sich am Prozess über die Debatte in Europa zu beteiligen

    Heute haben 15 Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse der Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen an einem Workshop teilgenommen. Die jungen Leute bilden einen Projektkurs zum Thema Europa.

    EUROPE DIRECT Aachen führte mit dem Civic-Institut einen Szenarien-Workshop über die Zukunft der Europäischen Einigung durch. Dabei ging es u.a. darum, wie es weiter geht in den Bereichen Klima und Energie, Digitales, Gesundheit, Migration oder mit den internationalen Beziehungen der EU zur Welt. Der Workshop nahm die Debatten im Rahmen der aktuellen Zukunftskonferenz der EU auf.

    Zuerst wurde das Vorwissen der Schüler*innen erfragt und welche Vorstellungen sie zur Zukunft Europas haben. Im Anschluss wählten die Teilnehmenden zwei Themen aus. Die Wahl fiel auf 'Flucht und Jugend' und 'Bildung'. Mit der Szenario-Methode erarbeiteten die Schüler*innen vier mögliche Szenarien, wie die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren aussehen könnte, und präsentierten sich gegenseitig die Ergebnisse.

    In einem fiktiven Eltern-Kind Gespräch stellte eine Gruppe eine düstere Zukunft Europas vor, in welcher beide Themen eine negative Entwicklung nahmen. Das Gegenstück stellte eine andere Gruppe auf einem Poster vor: hier gab es eine positive Entwicklung in beiden Themenfeldern. Darüber hinaus wurden die Szenarien auch noch in Interviews und einer Talkshow dargestellt und diskutiert.

    Zum Abschluss wurde besprochen welche Zukunft für die Schüler*innen am wahrscheinlichsten und welche am wünschenswertesten ist. Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Workshop und die Schüler*innen haben viel über die Zukunft Europas nachgedacht.

    Die Ergebnisse des Workshops fließen in den europäischen Diskussionsprozess ein und unterstreichen die Perspektive der Jugend.

  • Ost-Europa: Rechtsstaatlichkeit in Gefahr?

    EUROPE DIRECT Aachen und das Europäische Klassenzimmer im Grashaus organisierten im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' eine interaktive Online-Diskussion mit dem Journalisten Detlef Drewes für 23 Online-Gäste unter der Moderation von Andreas Düspohl.

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    21 10 27 Screenshot 300Die Situation von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in einigen Ländern des östlichen Europas ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Dabei lag das Augenmerk insbesondere auf Ungarn und Polen. Aber auch in Bulgarien und Rumänien ist die Situation besorgniserregend. Es ist der Versuch von Regierungen, Presse und Justiz unter ihre direkte Kontrolle zu bringen und deren Unabhängigkeit auszuhöhlen. Damit werden die Gewaltenteilung und das Gleichgewicht der Kräfte im Staat bedroht.

    Aufgrund der zunehmenden Gefährdung rechtsstaatlicher Prinzipien hat die EU jüngst schärfere Mechanismen zur Überprüfung und Ahndung von Verstößen in die Wege geleitet. Laut EU-Verträgen stehen die Mitgliedstaaten in der Pflicht, für die Unabhängigkeit der Justiz und eine freie Presse in ihren Ländern zu sorgen. Ebenso misst sich der Rechtsstaat auch am Umgang mit Minderheiten sowie dem Vorhandensein einer funktionsfähigen politischen Opposition.

    Bei 'Europa am Dienstag' wurde die Situation von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im östlichen Europa analysiert. Der Journalist Detlef Drewes war von 2004 bis 2021 Korrespondent für viele deutsche Tageszeitungen in Brüssel, so auch für die Aachener Nachrichten und Aachener Zeitung. Er berichtete über Europa, seine Vertreter*innen und die Europapolitik ebenso wie über das Leben in Belgien und den Niederlanden. Zuvor war er unter anderem Politischer Redakteur der "Augsburger Allgemeinen", Ressortchef Politik und Wirtschaft. Der erfahrene Europa-Korrespondent diskutierte daher mit den Gästen u.a. über die Verletzung der Rechtsstaatlichkeit und die Konsequenzen sowie ob der neu eingeführte EU-Bericht über die Rechtsstaatlichkeit dazu beitragen wird, dass zukünftig maßgebliche Entwicklungen auf dem Gebiet der Rechtsstaatlichkeit transparenter gemacht werden. In interaktiven Umfragen wurden dabei

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  • Infomail: Ost-Europa: Ist die Rechtsstaatlichkeit in Gefahr?

    Ost-Europa: Ist die Rechtsstaatlichkeit in Gefahr?
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 19.10.2021
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    die Situation von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in einigen Ländern des östlichen Europas ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, vor allem in Ungarn und Polen. Es ist der Versuch von Regierungen, Presse und Justiz unter ihre direkte Kontrolle zu bringen und deren Unabhängigkeit auszuhöhlen. Damit werden die Gewaltenteilung und das Gleichgewicht der Kräfte im Staat bedroht.
    Bei 'Europa am Dienstag' greifen wir diese Problematik zusammen mit dem bekannten Journalisten Detlef Drewes auf.

    Und einen Tag später können Sie mit uns eine virtuelle Reise nach Frankreich unternehmen. Die Reihe 'Mein Europa' wird wie immer unterhaltsam von jungen Menschen aus dem Ausland präsentiert.

  • Infomail: Europafest am Grashaus am 9. Oktober!

    Europafest am Grashaus am 9. Oktober!
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 05.10.2021
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    am Samstag gibt es von 11 bis 17 Uhr ein großes Open-Air-Europafest im Hof des Grashauses. Alle sind eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Das Programm ist bunt und vielfältig: Neben kostenlosem Infomaterial über Europa gibt es ein EU-Quiz mit Verlosung. Der erste Preis ist Rundflug für zwei Personen über die Eifel. Stündlich werden Führungen durch das Grashaus angeboten. Ab 14 Uhr verwöhnt das mobile Café Helmut die Gäste gratis mit Kaffeespezialitäten.

    Kinder können Europamotive mit Buntstiften ausmalen. Man kann sich einen eigenen Button gestalten, z.B. mit alten Landkarten oder dem Grashaus-Vogel. Dieser Vogel wird auch vor Ort auf T-Shirts gedruckt - kostenlos zum Mitnehmen!

    Ein Hingucker wird der große und bunte Europa-Wunschbaum, der letztes Jahr von über 100 Aachener Bürgerinnen und Bürgern zusammen gestrickt wurde. Interessenten können ihre Wünsche an die Europapolitik entweder auf eine Postkarte oder in digitaler Form in einem so genannten Padlet eintragen.

    In mehreren Interviews wird die Europastadt Aachen beleuchtet. Neben den Akteuren im Grashaus stellen sich auch Europa-Initiativen und grenzüberschreitende Projekte innerhalb der Euregio Maas-Rhein vor.

    Alle Infos: https://ogy.de/Europafest

  • Die EU-Agrarreform und der Naturschutz

    EUROPE DIRECT Aachen organisierte im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Europa am Dienstag" mit den beiden Referenten Prof. Friedrich Heinemann und Franz-Josef Emundts eine interaktive Online-Diskussion für 23 Online-Gäste unter der Moderation von Eva Onkels.

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    21 09 28 EaD Agrarreform NaturschutzNach zähen Verhandlungen haben sich die EU-Staaten und das EU-Parlament auf eine milliardenschwere Agrarreform geeinigt. Künftig soll mehr Geld für Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt werden. In einem nächsten Schritt müssen die EU-Staaten nun ihre nationalen Pläne für die Umsetzung der Reform bei der EU-Kommission einreichen. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist dabei das einzige Politikfeld, das nahezu ausschließlich aus dem gemeinsamen EU-Haushalt finanziert wird. Das bedeutet, dass die Mittel größtenteils nationale Ausgaben der EU-Länder ersetzen.

    Bei "Europa am Dienstag" wurde die EU-Agrarreform verständlich gemacht und diskutiert. In einem ersten Schritt erläuterte der Referent Prof. Friedrich Heinemann vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) die GAP und den aktuellen Kompromiss der Politik bis 2027, um dann für den zweiten Schritt an Franz-Josef Emundts abzugeben, der als regionaler Vertreter vom Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND) die Perspektive aus Sicht des Naturschutzes darstellte. Die Fragen, welchen Beitrag die zukünftige Gemeinsame Agrarpolitik zum Klima- und Naturschutz leistet sowie ob sich hinter der EU-Agrarreform nur eine Mogelpackung verbergen würde, standen dabei besonders im Vordergrund. Durch das Frage-Antwort-Tool brachten sich die Zuschauer*innen mit ihren Fragen aktiv ein.

    Die Veranstaltung war Teil der Konferenz zur Zukunft Europas. Die Ergebnisse wurden protokolliert und in die entsprechende Plattform eingegeben, auf der die Gäste nach der Veranstaltung weitere Kommentare sowie Anregungen eintragen können.

    ...
  • Europa am Dienstag: ‚Demokratischer und sozialer Neustart für die EU?‘

    EUROPE DIRECT Aachen organisierte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ mit den beiden Autoren Martin Speer und Vincent-Immanuel Herr eine interaktive Online-Diskussion für 14 Online-Gäste zu ihrem neu erschienenen Buch ‚Europe For Future‘.

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    21 08 24 EaD Europe for Future These4 300Zu bürokratisch, zu langsam, zu zerstritten: Die EU weckt nur noch selten Begeisterung. Gefühlt befindet sich die Europäische Union seit einem Jahrzehnt am Rande des Abgrunds. Erst waren es die Finanz- und Flüchtlingskrise, die den Zusammenhalt Europas erschütterten. Später kam der Brexit, jetzt steht die EU vor der Herausforderung der Corona-Pandemie. Mit Sorge beobachten die Autoren und Europaaktivisten HERR & SPEER diese Entwicklung. Die beiden Autoren, welche an dem Abend die Moderation selbst übernommen haben, werben für ein Europa, das allen zugänglich ist und stellen in ihrem Buch ihre 95 Thesen für eine mögliche Weiterentwicklung Europas vor.

    Unter der Frage, ob die EU einen demokratischen und sozialen Neustart brauche, lieferten die Referenten an dem Abend einen Blick auf fünf ihrer 95 Thesen und begleiteten dies durch kurze Lesungen aus ihrem Buch selbst. Mit ihren Thesen machten sie ein umfangreiches Diskussionsangebot und lieferten konkrete Vorschläge, wie sich die EU grundlegend weiterentwickeln kann. Besonders ihre These 7 über die Möglichkeit der EU eines eventuellen Ausschlussverfahrens gegenüber ihren Mitgliedsstaaten entfachte dabei eine lebendige Diskussion an dem Abend. Aber auch die Fragen nach einem Prinzip der Mehrheitsentscheidung oder eines echten Zweikammersystems innerhalb der EU wurden aufgeworfen. In interaktiven Umfragen wurden dabei auch immer wieder die Teilnehmer*innen mit eingebunden und ein Stimmungsbild zu den jeweiligen Thesen erstellt.

  • Infomail: Braucht die EU einen demokratischen und sozialen Neustart?

    21 05 03 ED Infomail Head 1024

    Braucht die EU einen demokratischen und sozialen Neustart?
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 16.08.2021
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    bei 'Europa am Dienstag' laden wir nach der Sommerpause zu einem lebendigen Online-Diskussionsabend ein. Die Autoren HERR & SPEER aus Berlin machen mit ihren "95 Thesen, die Europa retten" ein umfangreiches Diskussionsangebot und liefern konkrete Vorschläge, wie sich die EU grundlegend weiterentwickeln kann – hin zu einer demokratischeren, sozialeren, nachhaltigeren und machtbewussteren Union.

    Mit der Veranstaltung können Sie sich an der "Konferenz zur Zukunft Europas" beteiligen, denn die Ergebnisse des Abends werden protokolliert und in die Plattform der Zukunftskonferenz eingegeben. Zudem haben die Gäste die Möglichkeit, nach der Veranstaltung weitere Kommentare und Anregungen in die Plattform einzutragen.


    Drei Mal Europa - unsere Veranstaltungen
    | alle

    Di. 24.08. - 19 Uhr: Demokratischer und sozialer Neustart für die EU?
    Die EU weckt nur noch selten Begeisterung. Mit Sorge beobachten die Autoren und Europaaktivisten HERR & SPEER diese Entwicklung. Wir wollen gemeinsam mit den Autoren ausgewählte Thesen diskutieren, u.a.
    Braucht die EU ein echtes Zweikammersystem und sollte das Prinzip der Mehrheitsentscheidung konsequent gelten? Wird es Zeit für eine Sozialunion mit gemeinsamem Renteneintrittsalter und einheitlicher Mindestbesteuerung?
    Anmeldung

    Mi. 25.08. - 19 Uhr: My Europe - Finland (in English)
    Janne Koivisto will take you on a trip to Finland. He is a 29-year-old designer by profession, born and raised in the Eastern part of Finland in a small agricultural town of Suonenjoki. Janne studied Design and Architecture and is working in the country's largest retail business chain S Group right now as a UX Designer. He will talk about this: Nokia is a generational experience for many that has defined much of the culture, market structure, and much more in Finland. In this presentation he ist going to look at some aspects that Nokia changed and defined in Finland

    ...
  • Benelux: Immer noch pro Europa?

    EUROPE DIRECT Aachen organisierte in Kooperation mit der VHS Nordkreis Aachen und dem Geschichtskreis St. Sebastian Würselen eine interaktive Online-Diskussion zum Thema "Die innenpolitische Situation der Benelux-Staaten" für 31 Teilnehmende.

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    21 06 22 EaD Benelux 300Belgien, die Niederlande und Luxemburg liegen im Herzen Europas, für viele sind die kleinen EU-Mitgliedsstaaten auch symbolisch "Europa", da sie wichtige europäische Institutionen beheimaten und Geburtsorte von historischen Vertragsabschlüssen wurden. Doch wie sieht es aktuell eigentlich innenpolitisch in den sogenannten "Benelux"-Staaten aus? Ist die Stimmung noch pro-europäisch? Darum ging es bei der Veranstaltung, die sich auch den Fragen widmete, warum die Niederlande ein Ursprungs(h)ort des sogenannten Euroskeptizismus sind und ob das Belgische Königreich aufgrund anhaltender Spannungen zwischen Flandern und der Wallonie perspektivisch auseinanderzubrechen droht.

    Als Referent stand Dr. Robert Flader vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen zur Verfügung, der sich unter anderem mit den Themenbereichen Internationale Beziehungen, Europäische Union, transatlantisches Verhältnis, Großbritannien und Europa nach dem Brexit, aber auch mit politischer Kommunikation und medialer Begleitung beschäftigt. Moderiert wurde der Abend von Jana Blaney von der VHS Nordkreis Aachen.

    Herr Flader zeigte dem Publikum die Herausforderungen auf, vor denen die EU bezüglich des Euroskeptizismus in den Benelux-Staaten steht. Die EU müsse zusehen, dass sie nicht weitere wichtige Mitglieder wie das Vereinigte Königreich nach dem Brexit verliert. Für Herrn Flader ist es auch aus symbolischer Sicht wichtig, dass die Benelux-Staaten als Gründerstaaten der EU erhalten bleiben. Europa sei noch weit davon entfernt, zur Ruhe zu kommen, das zeige sich besonders an verschiedenen geografischen Fronten. Gemeinsam mit dem Publikum diskutierte der Referent, wie ein künftiges Modell für Europa aussehen könnte. Dabei wurde besonders die Möglichkeit eines „Europa der Regionen“ betrachtet. Die Benelux-Staaten hätten zurzeit eine schwierige Rollenfindung für den gesamteuropäischen Prozess, da

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  • Infomail: Rumänien im Blick - Luxemburg vor Augen

    21 05 03 ED Infomail Head 1024

    Rumänien im Blick - Luxemburg vor Augen
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 22.06.2021
     
    Liebe Europa-Interessierte,

    unsere nächste virtuelle Reise geht am Mittwoch nach Rumänien. In der Reihe 'Mein Europa' berichtet Radu Dumitrescu (auf Englisch) über sein Land und die Online-Gäste können aus verschiedenen Themen live auswählen.

    Vor Augen haben wir auch eine reale Reise nach Luxemburg im Oktober. Ab sofort können Sie sich zu unserem Informationsseminar mit Übernachtung in Luxemburg anmelden! An drei Tagen lernen Sie die Funktionsweise und Arbeit der EU kennen; auch anerkannt als Bildungsurlaub!

    Drei Mal Europa - unsere Veranstaltungen | alle

    Di. 22.06. - 19 Uhr: Benelux: Immer noch pro Europa?
    Wie sieht es aktuell innenpolitisch in den sogenannten "Benelux"-Staaten aus? Ist die Stimmung noch pro-europäisch? Die Veranstaltung widmet sich zudem den Fragen, warum die Niederlande ein Ursprungs(h)ort des sogenannten Euroskeptizismus sind und ob das Belgische Königreich aufgrund anhaltender Spannungen zwischen Flandern und der Wallonie perspektivisch auseinanderzubrechen droht.
    Mit Dr. Robert Flader vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen
    Anmeldung

    Mi. 23.06. - 19 Uhr: My Europe - Romania (in English)
    Radu Dumitrescu is currently pursuing a doctoral degree in Political Science at the University of Bucharest and is funded by the Charlemagne Prize Academy. He will introduce his country, moreover the topic Romania and the EU. He will deepen into his Topic of the Heart "Manufacturing in Eastern Europe". Furthermore the audience will get the chance to vote on other topics.
    Anmeldung | Trailer

    Di. 05.10. bis Do. 07.10.: EU-Seminar 2021 mit Fahrt nach Luxemburg
    Die Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen und EUROPE DIRECT Aachen bieten in Kooperation ein dreitägiges

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