• António Guterres neuer Karlspreisträger

    Antonio Guterres 300Der neue Karlspreisträger steht fest: UN-Generalsekretär António Guterres.
    Die überraschende Entscheidung des Karlspreisgremiums wurde am Dienstag, 29. Januar, von Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Jürgen Linden, Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, bekannt gegeben.

    "Alles, wonach wir als menschliche Gemeinschaft streben – Würde, Hoffnung, Fortschritt und Wohlstand -, ist abhängig vom Frieden. Aber der Frieden ist abhängig von uns", diesen Satz sagte Guterres zu Beginn seiner Amtszeit am 01. Januar 2017. Den Wahrheitsgehalt dieses Satzes kann man unter anderem auch am großen Friedensprojekt "Europäische Union" erkennen.

    Die Werte, die Guterres als UN-Generalsekretär vertritt, sind in vielen Fällen kongruent zu denen der Europäischen Union: Pluralismus, Toleranz und Dialog, grenzüberschreitende Kooperation und insbesondere Frieden, Freiheit und Demokratie.

    Doch der Karlspreis kann in diesem Jahr auch als Mahnung betrachtet werden, als Mahnung daran, dass Europa ebenso von den großen globalen Herausforderungen betroffen ist wie alle anderen Staaten auch und sich nicht zurückhalten kann und darf. Die Globalisierung macht nicht vor Europa halt und "spätestens die Flüchtlingskrise hat gezeigt, dass Politik in Europa nicht mehr losgelöst von Konflikten und Kriegen im Mittleren Osten ist", wie ist in der Begründung des Direktoriums heißt. In seiner Zeit als UN-Generalsekretär hat sich Guterres besonders in Fragen der Flüchtlings- und Migrationspolitik stark gemacht, aber auch sein Plädoyer zum Klimawandel, welches er bei der Weltklimakonferenz in Kattowitz hielt, machte weltweit Eindruck.

    Der Karlspreis setzt in diesem Jahr ein Zeichen, das weit über die Grenzen Europas hinauswirken soll: "Die Wahl des Europäers Guterres zum UN-Generalsekretär soll auch als ein Bekenntnis der Weltgemeinschaft gelten, sich stärker noch als bisher der großen Aufgabe zu stellen, den Menschen auf der Flucht vor Bürgerkrieg, Hunger und Elend eine Perspektive zu geben, gleichzeitig die Fluchtursachen in den Herkunftsländern wirksam zu bekämpfen und die weltweite Migration insgesamt zu steuern."

    Als Nachfolger von Ban Ki-Moon ist António Guterres seit 2017 UN-Generalsekretär. In der Politik ist Guterres kein Unbekannter: von 1981 bis 1983 war er Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und beschäftigte sich dort intensiv mit Fragen der Migrations- und Flüchtlingspolitik. 1995 wurde er Ministerpräsident in Portugal und führte dort erfolgreich eine stabile Minderheitenregierung. 2001 trat er als Reaktion auf die Kommunalwahlen in Portugal von seinem Amt als Ministerpräsident zurück. 2005 ernannte ihn der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan zum Hohen Flüchtlingskommissar der

    ...
  • Jugendkarlspreis: Ausschreibung 2019 verlängert

    _____ENGLISH VERSION BELOW_____

    Die Ausschreibung für den Europäischen Karlspreis für die Jugend 2019 ist verlängert. Erneut sind 15.000 Euro Preisgeld ausgelobt.

    2019 Jugendkarlspreis 300Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen wird auch im kommenden Jahr wieder der Europäische Jugendkarlspreis vergeben. Hierzu haben das Europäische Parlament und die Karlspreisstiftung bereits zum zwölften Mal einen Wettbewerb ausgeschrieben, der Jugendliche in der EU zur aktiven Mitgestaltung Europas anregen soll.

    Wer kann sich bewerben?

    Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren in allen Mitgliedstaaten der EU, die aufgerufen werden, als Einzelpersonen oder Personengruppen Projekte vorzustellen, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um die Organisation von Jugendveranstaltungen, etwa in den Bereichen Sport, Kunst und Kultur, oder um Jugendaustausch- oder Internetprojekte mit europäischer Dimension handeln.

    Geldpreise in Höhe von 15.000 Euro

    Aus den eingereichten Projekten werden im März 2019 in einem ersten Schritt in allen EUMitgliedstaaten
    nationale Gewinner gewählt. Aus diesen Projekten wählt später eine europäische Jury den europaweit besten Beitrag sowie einen Zweit- und Drittplatzierten, die mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 15.000 € prämiert werden. Dem Hauptgewinner winken 7.500 €, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 5.000 € beziehungsweise 2.500 €.

    Zur Preisverleihung am 28. Mai 2019 in Aachen sind Vertreter aller nationalen
    Gewinnerprojekte eingeladen. Im Rahmen ihres viertägigen Aufenthaltes in der Kaiserstadt
    werden die Jugendlichen unter anderem auch an der Verleihung des traditionsreichen
    Internationalen Karlspreises am Christi Himmelfahrtstag teilnehmen. Zudem erwartet die drei
    Hauptgewinner ein Besuch im Europäischen Parlament.

    Hintergrund

    Der Jugendkarlspreis geht auf eine gemeinsame Initiative des früheren Präsidenten des
    Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering, und des damaligen Vorsitzenden der Karlspreisstiftung, André Leysen, zurück. In den vergangenen Jahren wurden über 3.000 Wettbewerbsbeiträge aus ganz Europa, an denen mehrere Zehntausend Jugendliche beteiligt waren, für die Auszeichnung eingereicht.
    Bewerbungen zum Jugendkarlspreis können ab sofort online eingereicht werden.

    Einsendeschluss

    Die notwendigen Formulare, Teilnahmeregeln und weitere Informationen sind im Internet unter
    www.charlemagneyouthprize.eu verfügbar. Einsendeschluss ist der 18. Februar 2019.

    ...
  • Vortrag für "Low - Tec" über Europa

    Vortrag Low Tec 300Heute kam eine Klasse der gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft "low-tec" ins Grashaus, um vorbereitend auf eine Fahrt nach Brüssel Informationen über Europa und die Europäische Union zu bekommen.

    Nach einer Begrüßung durch den Leiter des EUROPE DIRECT Büros, Winfried Brömmel, begann der Vortrag über die Institutionen der EU. Zunächst stellten die Schüler ihre Ideen und Vorstellungen zu Europa dar. Dann wurde ihnen die Geschichte der Europäischen Union von den Römischen Verträgen 1957 über den Maastrichter Vertrag 1992 bis heute vorgestellt. Anschließend gab es für die Schüler eine kurze Einführung über das Europäische Parlament, die Kommission, den Rat und die weiteren Institutionen.

    Im weiteren Verlauf des Vortrags lernten die Schüler kennen, was sich durch die Europäische Union im Alltag geändert und verbessert hat. Durch die Gründung der gemeinsamen Wirtschaftsunion und der gemeinsamen Währung, den Euro, hat sich das Reisen und Einkaufen in Europa vereinfacht. Auch die Personenkontrollen, die lange Zeit an den Grenzen üblich waren und seit Gründung der EU nicht mehr durchgeführt werden, erleichtern das Leben vieler Menschen in Europa.

    Mit einer Erläuterung über das Grashaus und den Aufgaben des EUROPE DIRECT Informationsbüros ging der Vortrag weiter. Neben einigen kommenden Veranstaltungen, die vom EUROPE DIRECT Büro geplant und durchgeführt werden, wurde die Hauptaufgabe des Büros, den Bürgern Europa näher zu bringen, deutlich. Der letzte Teil des Vortrags stellte dar, inwieweit Europa in Aachen zu sehen und zu spüren ist. Aachen arbeitet als Stadt in der Grenzregion mit Städten anderer Länder zusammen. Diese Region wird als "Euregio Maas-Rhein" bezeichnet. Der jährlich verliehene Karlspreis zeigt die Bedeutung Aachens im Hinblick auf ein vereintes und starkes Europa.

    Die 35 Schülerinnen und Schüler haben viel zu Europa und Europa in ihrer Heimatstadt Aachen gelernt und fahren nun mit mehr Wissen nach Brüssel, um sich dort die Institutionen anzuschauen.

  • Einladung zum Kreativtag

    Workshop zur Europäischen Kulturstraße für Karl den Großen

    Die Europa-Union Aachen und die KreaScientia gGmbH möchten von Aachen ausgehend einen neuen Blick auf das kulturelle Erbe Europas und das Weltkulturerbe (Aachener Dom) werfen und nach dem Potential für die Herausforderungen der modernen Gesellschaft fragen.

    Die Veranstaltung beginnt am 23. Februar 2019 um 11 Uhr mit einer Domführung und wird anschließend im „Europäischen Klassenzimmer“ (Grashaus, Fischmarkt 3) fortgesetzt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze wird um eine Anmeldung per E-Mail bis zum 14.02.2019 an Tobias Schneider (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gebeten.

    In Aachen wird dem kulturellen Erbe von Karl dem Großen für die Stadtentwicklung und für Europa viel Bedeutung beigemessen. Jedoch fehlt eine ausgearbeitete Darstellung, worin diese große Bedeutung liegt und wie dieses Erbe konkret für die Zukunftsgestaltung der Stadt und der Europäischen Union genutzt werden kann.

    Das Anliegen wird in den Kontext der Bewegung „Europa eine Seele geben“ gestellt. Die regionale Veranstaltung unter der Leitfrage „Wie können wir Ressourcen der Vergangenheit für die Gestaltung der Zukunft nutzen?“ ist der Startpunkt für das 3-Jahres-Programm zur lokalen und europäischen Gestaltung der Kulturstraße Via Charlemagne.

     

  • Deutschland und Frankreich schließen Vertrag von Aachen

    Deutschland und Frankreich wollen sich gemeinsam den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen: Dazu gehört eine enge Abstimmung in der Europapolitik, eine starke gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und ein Wirtschaftsraum mit gemeinsamen Regeln. Das alles sieht der neue Vertrag von Aachen zwischen Deutschland und Frankreich vor. Dieser soll am 22. Januar von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron in Aachen unterzeichnet werden.

    20190121 merkel macron 300Der Vertrag von Aachen knüpft an den Élysée-Vertrag von 1963 an, der einen bedeutenden Beitrag zur historischen Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich geleistet hat. Der neue Vertrag ist ein Bekenntnis zu einem starken, zukunftsfähigen und souveränen Europa.

    Durch ihn wird die bereits übliche enge Abstimmung vor EU-Gipfeln festgeschrieben. Beide Staaten halten demnach "vor großen europäischen Treffen regelmäßig Konsultationen auf allen Ebenen ab und bemühen sich so, gemeinsame Standpunkte herzustellen und gemeinsame Äußerungen der Ministerinnen und Minister herbeizuführen".

    Der Élysée-Vertrag von 1963 behält seine volle Geltung. Damals standen Aussöhnung und Begegnung im Zentrum. Das war alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Deutschland und Frankreich sandten nach Jahrhunderten der Rivalitäten und Konflikte die Botschaft der Aussöhnung. Mit dem Élysée-Vertrag legten sie das Fundament für eine enge bilaterale Zusammenarbeit und für die weitere europäische Integration.

    Gemeinsam für Frieden und Sicherheit eintreten

    Vereinbart wird auch eine stärkere militärische Zusammenarbeit. Dazu gehören die Entwicklung gemeinsamer strategischer Ansätze, wie beispielsweise bei der Ausgestaltung der Europäischen Verteidigungsunion, für eine enge Partnerschaft mit Afrika, zu Friedens- und Polizeieinsätzen sowie eine noch engere Abstimmung in den Vereinten Nationen (VN) und anderen multilateralen Organisationen. Frankreich unterstützt den deutschen Wunsch nach einem ständigen Sitz im VN-Sicherheitsrat.

    Auf Grundlage der bereits bestehenden Verpflichtungen im Rahmen der Nato sichern sich die Länder gegenseitig jede in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung im Falle eines bewaffneten Angriffs auf ihre Hoheitsgebiete zu.

    Gemeinsam Herausforderungen der globalisierten Welt angehen

    Der Vertrag von Aachen sieht zudem eine Harmonisierung des Wirtschaftsrechts und die Abstimmung wirtschaftspolitischer Maßnahmen vor. Abkommen in den Bereichen Klima, Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit sollen zügig umgesetzt werden, um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit beider Volkswirtschaften zu verbessern.

    ...
  • Jetzt bewerben "Europaaktive Zivilgesellschaft"

    NRW-Europaminister zeichnet europäisches Engagement der Zivilgesellschaft aus

    Damit die europäische Idee und die EU keine theoretischen, politischen Konstrukte für die Bürger bleiben, ist viel Engagement notwendig. Dazu zählt aber nicht nur die Arbeit von Politikern, Institutionen und Nationen: Viele Vereine, Verbände, Stiftungen, Bürgerbewegungen und andere Akteure der Zivilgesellschaft machen Europa für seine Bürger konkret und fassbar. Auch in NRW tragen sie wesentlich zur Vermittlung der europäischen Idee bei. Deswegen zeichnet die Landesregierung neben kommunalen Europa-Aktivitäten seit 2018 auch auf Europa gerichtete Aktivitäten der Zivilgesellschaft aus, die innovativ und beispielgebend sind. Dabei wird besonders berücksichtigt, wenn sie dazu geeignet sind, Bevölkerungsgruppen zu adressieren, die bislang eher Europa-fern oder europaskeptisch sind.

    Das Ziel der Auszeichnung "Europaaktive Zivilgesellschaft", von dem die Jury bei der Bewertung ausgeht, ist, das europäische Engagement der Zivilgesellschaft in NRW auszuzeichnen. Die Preisträger erhalten mit der Auszeichnung auf sie zugeschnittene Angebote der Landesregierung zur Vernetzung und für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Interessierte Vereine, Verbände, Stiftungen, Bürgerbewegungen und andere zivilgesellschaftliche Akteure können sich mit Hilfe der Bewerbungsunterlagen bis zum Europatag am 09. Mai 2019 bewerben.

     

     

     

  • Europa am Dienstag: Was bringt das neue Jahr für Europa?

    Was bringt das Jahr 2019 für Europa und die europäische Union? Über dieses Thema diskutierte am 15. Januar anlässlich der Reihe "Europa am Dienstag" der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen mit den anwesenden Interessierten. Moderiert wurde die Diskussion von Jochen Leyhe.

    Bild 1Nachdem der Leiter des Grashauses, Andreas Düspohl, die Anwesenden begrüßt hat, übernahm der Moderator Jochen Leyhe das Wort und startete die Diskussion. Dieser stellte zunächst fest, dass es im neuen Jahr viele politische Themen und Fragen gibt, über die diskutiert werden muss. Besonders in Bezug auf Europa und die europäische Union konstatierte Leyhe einige wichtige Ereignisse, die 2019 die Europapolitik prägen werden.

    Nach einer kurzen Einleitung waren die Bürger dazu aufgerufen, Fragen zu stellen. Es wurde zunächst diskutiert, ob sich der ehemalige Wahlkampfmanager von Donald Trump, Steve Bannon, mit dem Vorhaben, seine Bewegung "The Movement" in Europa zu etablieren durchsetzen wird. In dieser Bewegung sollen sich alle europakritischen Parteien der Europäischen Union sammeln. Dieses Thema führte zu dem Phänomen der Rechtspopulisten in fast allen europäischen Ländern. Siebo Janssen stellte die Frage, ob die Entwicklungen in Polen und Ungarn von der EU zu wenig beachtet wurden.

    Die anhaltenden Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich waren ebenfalls ein Thema der lebendigen Diskussion. Politologe Janssen erläuterte, dass die Proteste sehr gewaltsam ausgeführt werden, da in den letzten Jahren die Wut auf die Politiker immer weiter zugenommen hat und die Menschen mit der Regierungsarbeit unzufrieden sind. Ferner stellte er fest, dass diese Proteste, die sich gegen die politischen Eliten des Landes richten, von extremistischen Parteien anderer Länder unterstützt werden.

    Gegen Ende der Diskussion gab es unterschiedliche Ansichten zum Thema der niedrigen Wahlbeteiligung. Janssen konstatierte, dass systematische Probleme in den Ländern dazu führen, dass v.a. junge Menschen nicht zur Wahl gehen. Neben der Einführung der Wahlpflicht wurden weitere Ansätze, wie z.B. die Einführung einer elektronischen Wahlmöglichkeit diskutiert.

    Die 43 Anwesenden erlebten eine vielfältige Diskussion über verschiedene aktuelle und zukünftige politische Themen und waren sich am Ende der Diskussion einig, dass wir alle dazu beitragen können, dass die extremistischen Parteien nicht die zweitstärkste Kraft im Europaparlament werden dürfen. Dies kann nur gelingen, wenn wir alle mehr für Europa machen und unsere Freunde und Bekannte zum Wahlgang motivieren.

    ...
  • Neue Website: "Das tut die EU für mich"

    EU Flagge in Falten 300Sie shoppen gerne im Internet? Sie essen gerne Meeresfrüchte? Sie möchten gerne WLAN im öffentlichen Raum nutzen? Sie besitzen ein Smartphone? Sie fahren gerne mit der Bahn und essen gerne Honig? Dann profitieren Sie, bewusst oder unbewusst, von der Politik der EU.

    Es ist ein weitverbreiteter Vorwurf: "Die EU tut nichts für uns als Bürger!" Doch was steckt dahinter? Wenn man genau hinschaut: nicht viel – und das gilt nicht nur für Menschen in Grenzregionen, wo die Fahrt ins Ausland für viele alltäglich geworden ist, grenzübergreifendes Arbeiten und Studieren so selbstverständlich wie das Zähneputzen.
    Die EU macht viel für Ihre Bürger, insbesondere im Rahmen von regionaler Förderung und natürlich in den Bereichen Klimaschutz, Verbraucherschutz und Verbraucherrechte. Das reicht von gelockerten Geoblocking-Vorschriften, über wegfallende Roaming-Gebühren bis hin zu EU-weit gültigen Impfpässen für Tiere.

    In Zeiten, in denen sich die EU immer wieder massiver Kritik ausgesetzt wird, in denen ein Mitgliedsstaat austreten will und eine deutsche Partei ernsthaft die Auflösung des EU-Parlaments fordert und einen Austritt aus der EU in Erwägung zieht, ist es umso wichtiger zu zeigen, was die EU eigentlich alles für Ihre Bürgerinnen und Bürger tut.

    Dazu gibt es jetzt eine umfangreiche, aber dennoch übersichtliche Website, die sich unterschiedlichen Aspekten widmet: von der Frage, bei welchen regionalen Projekten die EU beteiligt war und ist, über aktuell im Fokus stehende Projekte und Fragestellungen, bis hin zu den vielfältigen Bereichen, in denen die EU im Alltagsleben Einfluss nimmt und aktiv wird. Jeder profitiert von der EU – manchmal weiß die betreffende Person es einfach nicht.
    Die Website ist eine spannende Anlaufstelle für jeden, der sich für die EU interessiert und vielleicht lässt sich sogar der ein oder andere EU-Skeptiker davon überzeugen, dass die EU eben doch etwas für "uns" Bürgerinnen und Bürger tut.

  • Infomail: 'Wie geht es 2019 mit der EU weiter?' am 15.01.

    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 11.01.2019

    Liebe Europa-Interessierte,

    2019 könnte zu einem Schicksalsjahr für die Europäische Union werden. Im Mai wählen die europäischen Bürgerinnen und Bürger ein neues EU-Parlament. Gewinnen rechte Kräfte weiter an Zulauf? Wie wird die neue EU-Kommission aussehen? Wie wird es mit der EU nach der Wahl weitergehen? Nicht nur über die Wahl sondern auch über den Brexit und das Verhältnis zu den USA wird Siebo Janssen in unserer Reihe "Europa am Dienstag" am 15. Januar um 19 Uhr im Grashaus mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.
    Es sind noch Plätze frei! Online-Anmeldung unter: http://bit.ly/Neues_Jahr_15-01-2019

    In eigener Sache:

    Europa gestalten
    EUROPE DIRECT Aachen lädt wieder junge Leute zur Gestaltung einer Europa-Veranstaltung im Karlspreis-Rahmenprogramm ein: Du möchtest, dass andere junge Menschen die Europäische Union verstehen? Dann: "Gestalte Europa - Mach' mit!".
    Erstes Vorbereitungstreffen am Mo. 28.01. um 14 Uhr im EUROPE DIRECT Informationsbüro im Grashaus. Junge Interessenten melden sich gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Mehr Infos: http://bit.ly/Aufruf_Europa

    Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern:

    Alle Veranstaltungen unter www.termine.europedirect-aachen.de

    Fr. 11.01 - 20 Uhr: Filmvorführung "Es war einmal die Singdrossel"
    Das Kaleidoskop-Filmforum in Aachen widmet sich 2019 in seinem Programm "independend – Filme mit besonderer Handschrift" Filmen aus Georgien. In dieser Reihe wird im Gartensaal des Haus Matthéy, Theaterstraße 67, Otar Iosselianis Film "Es war einmal eine Singdrossel" gezeigt. Er schildert das Leben des charmanten Musikers Guïa, der vor seinem Einsatz immer in letzter Minute erscheint und den Dirigenten mit seiner nonchalanten Art zornig werden lässt. Die unkonventionelle Darstellung des jungen Musikers bot den Zensurstellen in der Sowjetunion 1970 genügend Anlass, die Veröffentlichung des Films zu behindern. Der Film wurde mit großem Erfolg 1974 in Cannes gezeigt und etablierte Iosselianis Namen in der internationalen und besonders europäischen Filmszene.
    Mehr Infos:

    ...
  • EUROPE DIRECT Aachen wünscht frohe Weihnachten!

    EUROPE DIRECT Aachen wünscht frohe Weihnachten!
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 17.12.2018

    Liebe Europa-Interessierte,

    "frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr" wünscht Ihnen das Team des EUROPE DIRECT Büros Aachen.

    Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns: unsere neue Vortragsreihe "Europa am Dienstag" war ein voller Erfolg und bei unsere Fahrten zu den EU-Institutionen nach Brüssel, Luxemburg und Köln waren viele Menschen aus Aachen und der Region dabei. Wir haben Schulen mit Materialien unterstützt, Fahrten, Planspiele und Workshops durchgeführt und finanziert. Bürgerinnen und Bürgern, die Fragen zur EU hatten, haben wir mit Rat und Tat unterstützt; egal, ob persönlich, via Telefon oder per Mail. Diese Arbeit werden wir natürlich im kommenden Jahr fortführen.

    Jetzt ist erst einmal eine kurze Pause angesagt, bis es im neuen Jahr direkt weitergeht.
    Unter dem Titel "Was bringt das neue Jahr für Europa" diskutiert Siebo Jansen am Dienstag, 15. Januar, ab 19 Uhr im Grashaus in unserer Reihe "Europa am Dienstag" wieder mit interessieren Zuhörerinnen und Zuhörern über die Europawahl 2019, den Brexit und die US-Politik.
    Weitere Infos und die Online-Anmeldung unter: http://bit.ly/Neues_Jahr_15-01-2019

    In eigener Sache

    Weihnachtspause
    Auch das EUROPE DIRECT Team macht Weihnachts- und Winterpause. Von Donnerstag, 20. Dezember bis Sonntag, 06. Januar, bleibt das Büro geschlossen. Ab Montag, 07. Januar sind wir wieder wie gewohnt für Sie da!

    Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern:

    Alle Veranstaltungen unter www.termine.europedirect-aachen.de

    Di. 15.01. - 19 Uhr: Vortrag "Was bringt das neue Jahr für Europa?"
    s.o.
    Infos und Online-Anmeldung: http://bit.ly/Neues_Jahr_15-01-2019

    Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

    Kampf gegen Plastikmüll im Meer
    Klima- und Umweltschutz geht uns alle an: zu Land, in der Luft und natürlich auch zu Wasser. Auch der Abfall von Schiffen gehört dazu, der rechtswidrig oder auch legal ins Meerwasser gelangt. Häufig ist dieser Müll auch Plastikmüll. Die EU möchte jetzt dagegen vorgehen!
    Mehr Infos:

    ...
  • Europa am Dienstag: Gibt es noch Grenzen in der Grenzregion?

    EaD Grenzregion 300Gibt es noch Grenzen zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden? Über diese Frage informierte und diskutierte in der Reihe "Europa am Dienstag" Luise Clemens, Geschäftsführerin der Charlemagne Grenzregion, am 11. Dezember im Grashaus.

    Nach einer Vorstellung durch Winfried Brömmel, Leiter des EUROPE DIRECT Büros, hielt Luise Clemens zu Beginn zunächst fest, dass es in der Euregio Maas-Rhein noch viele Grenzen gebe. Man sei bei der Grenzregion allerdings sehr daran interessiert, diese Grenzen so durchlässig wie möglich zu machen.

    Zur Erläuterung, wie es überhaupt zu den festen Grenzen kam, die einen Raum trennten, den viele heute noch als kulturell und auch sprachlich zusammengehörig verstehen, erläuterte Clemens anhand der Historie der Region genauer: die Rolle des Bergbaus sowie die Auswirkungen des ersten und zweiten Weltkriegs auf das Verhalten von Nationalstaaten in Europa. Viele verschiedene Faktoren führten letztendlich dazu, dass die Grenzen geschlossen wurden, die Durchlässigkeit kompliziert wurde und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in vielen Bereichen aufgegeben wurde.

    1976 entstand die Euregio Maas-Rhein, die sich seit damals wieder für eine engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzt.

    Natürlich gibt es auch nach der Öffnung des Schengen-Raums und dem Wegfall der Grenzen innerhalb von Europa noch viele Probleme, so machen die jeweils unterschiedlichen Steuergesetzgebungen das Leben im nahen Ausland doch noch kompliziert. Die Rahmenbedingungen in den unterschieldichen Ländern unterscheiden sich in Teilen deutlich. Menschen, die aktuell von solchen Formalitäten betroffen sind, können sich Rat bei den sogenannten Grenzinfopunkten in Maastricht, Aachen und Eurode holen.
    Es hat sich auch schon etwas getan: Es fallen bei Umzügen ins Ausland keine Zölle mehr an und es gibt auch keine komplizierten Anmeldeverfahren mehr.

    Ein Problem, das sich besonders in der anschließenden Diskussion herausstellte, bleibt bis heute die grenzübergreifende Mobilität. Zwar gibt es aktuell Busse sowohl in die Niederlande als auch nach Belgien, bis es zu einer Zugverbindung zwischen Aachen und Maastricht kam, dauerte es allerdings viele Jahre. Die langen bürokratischen Wege wurden vor allem beklagt, sie erschweren das Leben viele Grenzgänger. Allerdings ist hierbei festzuhalten: gerade der Schienenverkehr ist keine Aufgabe der Euregio, sondern liegt in der Hand des Landes oder des Bundes, die manchmal ganz andere Prioritäten setzten als man sich das als Grenzstadt wünscht.

    Es liegt also noch einiges an Arbeit vor den entsprechenden Institutionen. Schlussendlich zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch ein sehr europäisches Fazit: einig waren sich die Zuhörerinnen und Zuhörer darin,

    ...
  • MY POINT OF VIEW - Kultur und Tradition in Europa

    Der Europaverein GPB e.V. lädt am 05.12.2018 zu seiner Veranstaltung "MY POINT OF VIEW - Kultur und Tradition in Europa" mit Stefan Alexander Entel ein und diskutiert die Frage: Rückbesinnung auf die gemeinsamen kulturellen Bestände - ein Weg aus der Krise?

    2005 GPB gold2 300Der Autor und Publizist Stefan Alexander Entel ist "aus Zufall Deutscher, aus Überzeugung Europäer". Er ist Gründer der im Großherzogtum ansässigen Gesellschaft "Media for Europa" und lebt seit etwa zwei Jahrzehnten in Ostbelgien. Als Rechtsanwalt und Mitbegründer eines europäischen Anwaltsnetzwerkes hat er sich über zwanzig Jahre mit europarechtlichen Fragen befasst. Heute versteht er sich als "Anwalt der Idee Europa".

    Seine Idee "Europa neu erzählt" greift der Europaverein GPB e.V. mit dieser Veranstaltung auf. Der Verein und Entel sind als EUropaenthusiasten davon beseelt, zu einem besseren Verständnis der Idee Europa beizutragen.

    Am Anfang des europäischen Integrationsprozesses stand Kalkül. Gemeinsame Wirtschaftsinteressen und der politische Wille, die junge Bundesrepublik fest im Westen zu verankern, waren die Motive für die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Im siebten Jahrzehnt ihrer Geschichte befindet sich die Europäische Union in einer Dauerkrise. Was hält die europäische Union auch in Zukunft zusammen? Was verbindet die Menschen in Europa? Immer wieder wird auf die Kultur verwiesen. Oft greift die Argumentation um sich: "Es ist unmöglich, Völker mit so unterschiedlichen Kulturen zu vereinen". Aber ist Europa wirklich ein Kontinent mit so unterschiedlichen Kulturen?

    Die Themen für ein Europäisches Jahr werden von der EU Kommission vorgeschlagen. In diesem Jahr steht oder stand das europäische Kulturerbe im Mittelpunkt einer Vielzahl von Veranstaltungen. Die Abschlussveranstaltung 2018 geht deshalb auf Spurensuche. Mit der Fragestellung: My Point of View: Rückbesinnung auf die gemeinsamen kulturellen Bestände - ein Weg aus der Krise? gehen wir mit Stefan Alexander Entel auf Spurensuche. Die Veranstaltung ist zugleich der Auftakt zum Europawahljahr 2019.

    Gerade der November erinnert uns an die vielen Schicksalstagein der Europäischen Geschichte. Aber selbst als Europa mit unüberwindbaren Schützengräben durchzogen war, schufen die Europäer weiterhin dieselbe Kunst. Seite über Seite könnte vollgeschrieben werden, um zu beweisen, dass die große Mehrheit Europas im Laufe der Zeit dieselbe Vorstellung von Kunst, von der Literatur, aber vor allem die gleiche Geschichte hatte. Es ist wahr, dass es immer Ausnahmen gibt, wie landestypische Gerichte oder ein einzigartige Bauart. Aber das macht doch Europas Vielfalt (United in Diversity) aus, auf die wir stolz sein können.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das weihnachtliche

    ...
  • Kaleidoskop - Fokus Georgien

    Das Bild Georgiens erscheint unscharf, von Mythen und Fabeln durchzogen. Kaleidoskop, das Filmforum in Aachen e.V, möchte dies ändern.

    Kaleidoskop Georgien 300Kaleidoskop zeigt in seiner Reihe "independent – Filme mit besonderer Handschrift" Filme von jungen Filmschaffenden. Im Fokus rückt dabei ein Land, welches weit weg erscheint. Das Ziel ist es, Beziehungen und Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Aspekten von Lebenswelten zu errichten.

    In diesem Jahr und im nächsten Jahr liegt der Fokus auf Georgien. Georigen plant auf langer Sicht der EU beizutreten. Bisher besteht zwischen Georgien und der EU ein Assoziierungsabkommen mit einer vertieften und umfassenden Freihandelszone. Die EU hat mit der georgischen Regierung vereinbart, die politische Assoziierung und die wirtschaftliche Integration Georgiens mit der EU gemeinsam weiter voranzutreiben.

    Am Freitag, den 7. Dezember 2018 setzt sich die Reihe mit dem Film "Alles über Menschen" von dem Regisseur Giorgi Abashishvili fort. Nach der Vorführung spricht Abashishvili zusammen mit der Co-Autorin Miriam Steen über den Film. Um 20 Uhr geht es los.

  • European Balcony Project - Theater Aachen

    Am 10. November um 16.00 Uhr riefen Schauspieler des Theater Aachens die Europäische Republik aus.

    Vom Theaterbalkon wurde das von dem Autor Robert Menasse (Hasenclever-Preisträger 2018), der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und dem Regisseur Milo Rau verfasste Manifest zur "Ausrufung der Europäischen Republik" zeitgleich mit Theatern in ganz Europa verlesen. Über 100 Bürgerinnen und Bürger wohnten in Aachen der Ausrufung bei. 

    Das Theater Aachen verband die Ausrufung der Europäischen Republik mit ihrer Reihe »Utopie 5.0 – Rettet die Demokratie!«. In dieser möchte das Theater Aachen diejenigen zu Wort kommen lassen, die Visionen für ein globales Zusammenleben und für transnationale demokratische Kommunikation entwickelt haben.n und 30 Sprachen statt, 200 Kulturinstitutionen und Bürgergruppen nahmen teil - derstandard.at/2000091075581/European-Balcony-Project-30-000-bei-Ausrufung-der-Europaeischen-Republik

    Im Anschluss lud das Theater Aachen zu einem Nachgespräch in die Kammer ein. Arndt Kohn, Abgeordneter des Europäischen Parlaments, versuchte das Manifest einzuordnen und die Implikationen für die tägliche Arbeit im Parlament zu erklären.

    Nach der Diskussion berichteten Gruppen aus Aachen wie "Pulse of Europe" und AEGEE von ihren Veranstaltungen. Simon Lindörfer stellte die Arbeit und die kommenden Veranstaltungen von EUROPE DIRECT vor.

     

  • Ausschreibung Europawoche 2019

    Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, Einrichtungen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, sich am Wettbewerb zur Europawoche 2019 zu beteiligen. Prämiert werden zivilgesellschaftliche Projekte mit dem Fokus auf europäische Werte und die Lebensrealität in Europa.

    Europawoche 2019 300Für den Wettbewerb in Frage kommen Projekte, die einer möglichst großen Zahl von Bürgerinnen und Bürgern zugänglich sind, eine große öffentliche Resonanz erfahren und in der Europawoche vom 4. bis 12. Mai 2019 im Land Nordrhein-Westfalen stattfinden. Der Europaminister lobt Preisgelder bis zu jeweils 2.000 Euro aus.

    Europaminister Holthoff-Pförtner: „Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit – diese Werte müssen untrennbar mit Europa verbunden bleiben. Wer in der Europäischen Union lebt, lebt in einer Wertegemeinschaft, um die uns Bürgerinnen und Bürger in anderen Teilen der Welt beneiden. Der Bestand dieser Werte ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen uns bei der Europawahl 2019 für diese Gemeinschaft einsetzen.“

    Am Wettbewerb teilnehmen können ausgewählte Projekte wahlweise zu den Themenfeldern:

    • „Europa – wertvoll – gestalten“
    • „Europa – einfach – machen“
    • „Europa – gemeinsam – (er)leben“

    Hintergrund

    Die Europawoche findet in jedem Jahr rund um den 9. Mai statt, den Europatag der Europäischen Union. Eine Woche lang sollen Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden oder andere innovative Projekte zur breitflächigen Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union anregen. Die Europawoche 2019 steht im Zeichen der Europawahl 2019 unter dem Motto „Europa: Gemeinsame Werte, gemeinsame Zukunft“.

    Einsendeschluss

    Einsendeschluss für die Bewerbungen zum Wettbewerb ist der 21. Januar 2019.

  • Nach den Zwischenwahlen in den USA

    Am 20. November setzte sich die Veranstaltungsreihe "Europa am Dienstag" mit einer lebendigen Diskussion um die transatlantischen Beziehungen fort.

    20181120 191342 300Andreas Düspohl, Leiter des Grashauses, begrüßte zu Beginn die Anwesenden und führte mit Grafiken in das Thema USA und EU ein. Anschließend stellte Winfried Brömmel, Leiter des EUROPE DIRECT Büros Aachen, die beiden Diskutanten vor: den gebürtigen US-Amerikaner Dr. Jared Sonnicksen, Universität Darmstadt, und den Politikwissenschaftler Siebo Janssen. Moderiert wurde der Abend von Jochen Leyhe.

    Zuerst zog Dr. Sonnicksen ein Re­sü­mee der Zwischenwahlen der USA und erklärte die Implikationen der Wahlen. Er erläuterte die Regierungsfähigkeit der USA und die Möglichkeit einer Blockadestimmung.

    Siebo Janssen stellte sich die Frage, ob das westliche Bündnis noch besteht und zog ein Fazit der bisherigen Außenpolitik Trumps.

    Jochen Leyhe eröffnete nach 45min das Podium. Die Teilnehmenden stellten zahlreiche Fragen und gaben ihre Meinungen ab. So wurde diskutiert, welche Bedeutung die NATO noch hat, wie die Nachrichtenlandschaft in den USA aussieht, wie die Migration aus Mexiko wahrgenommen wird und wie die Präsidentschaftswahl 2020 ausfallen könnte.

    Die 24 Anwesenden erlebten einen spannenden und abwechslungsreichen Abend. Am 11. Dezember wird Luise Clemens, Geschäftsführerin der Charlemagne Grenzregion, die Reihe "Europa am Dienstag" weiter führen. Sie wird sich der Frage widmen, ob die grenznahen Kommunen im Dreiländereck - Belgien-Niederlande-Deutschland - einen zusammenhängenden Wirtschafts- und Lebensraum bilden.

  • Infomail: Europa am Dienstag: Nach den US-Zwischenwahlen

    Europa am Dienstag: Nach den US-Zwischenwahlen
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 09.11.2018

    Liebe Europa-Interessierte,

    diese Woche wählten die USA das Repräsentantenhaus und den Senat neu. Die Republikaner konnten den Senat halten, verloren allerdings das Repräsentantenhaus an die Demokraten. Doch was bedeuten die Wahlen für uns? Wie geht es weiter mit dem Verhältnis zwischen den USA und Europa?

    Dr. Jared Sonnicksen und Siebo Janssen setzen sich mit diesen und weiteren Fragen rund um die USA und Europa am Dienstag, den 20. November, im Grashaus auseinander. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren!
    Weitere Infos und die Online-Anmeldung unter: http://bit.ly/US-Zwischenwahlen_20-11-2018

    In eigener Sache:

    An folgenden Tagen bleibt das EUROPE DIRECT Informationsbüro aus organisatorischen Gründen geschlossen: Mittwoch, 14.11. und Freitag, 16.11..

    Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern:

    Alle Veranstaltungen unter www.termine.europedirect-aachen.de

    Mi. 14.11. - 13 Uhr in Eupen: 'Meine Stimme zählt!' - Die Zukunft der EU
    Was sind die Herausforderungen und Möglichkeiten für die zukünftige Entwicklung der EU? Die Teilnehmenden erarbeiten an "Worldcafé-Tischen" Vorschläge zu verschiedenen Themen. Ein Bürgerdialog mit Karl-Heinz Lambertz (Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen) und Oliver Paasch (Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft) findet anschließend statt.
    Infos und Online-Anmeldung: http://bit.ly/Meine_Stimme_zaehlt

    Mi. 16.11. - 8:15 Uhr: Studienfahrt zum EuGH nach Luxemburg
    Bereits ausgebucht
    Infos: http://bit.ly/Luxemburg-2018

    Di. 20.11. - 19 Uhr: Diskussion "Nach den Zwischenwahlen in den USA"
    s.o.
    Infos und Online-Anmeldung: http://bit.ly/US-Zwischenwahlen_20-11-2018

    Di. 11.12. - 19 Uhr: Vortrag "Dreiländereck ohne Grenzen?"
    Europa am Dienstag: Bilden die grenznahen Kommunen im Dreiländereck Belgien-Niederlande-Deutschland einen zusammenhängenden Wirtschafts- und Lebensraum oder überwiegen die kulturellen und sprachlichen Unterschiede? Luise Clemens (Geschäftsführerin der Charlemagne Grenzregion) berichtet über die spannende Herausforderung, wie man aus der euregionalen Vielfalt verstärkt gegenseitigen Nutzen ziehen kann.
    Infos und Online-Anmeldung: http://bit.ly/Dreilaendereck_11-12-2018

    Mo.-Mi. 04.-06.02: Studienfahrt nach Straßburg
    Ein halbes Jahr vor der Europawahl möchten wir der Frage

    ...
  • Theater Aachen "Ausrufung der Europäischen Republik"

    Mit der Reihe »Utopie 5.0 – Rettet die Demokratie!« möchte das Theater Aachen diejenigen zu Wort kommen lassen, die Visionen für ein globales Zusammenleben und für transnationale demokratische Kommunikation entwickelt haben.

    Am 10. November um 16.00 Uhr auf dem Theatervorplatz wird das von dem Autor Robert Menasse (Hasenclever-Preisträger 2018), der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und dem Regisseur Milo Rau verfasste Manifest zur "Ausrufung der Europäischen Republik / European Balcony Project" zeitgleich mit Theatern in ganz Europa als große verbindende Performance verlesen.

    Im Anschluss lädt das Theater Aachen zu einem Nachgespräch in die Kammer ein, um über das Manifest zu diskutieren.

    Proeuropäische Gruppierungen wie "Pulse of Europe" werden bei der Veranstaltung als Teilnehmer anwesend sein. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen wird seine Arbeit im Rahmen der Veranstaltung vorstellen.

  • Infomail: Einladung - Fahrt zum Parlament nach Straßburg

    Einladung: Fahrt zum Parlament nach Straßburg
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 23.10.2018

    Liebe Europa-Interessierte,

    die Vorbereitungen für die Europawahl im Mai 2019 laufen bereits auf vollen Hochtouren. Während sich die neuen "Spitzenkandidaten" aufstellen, möchten wir Sie über die Europawahl informieren und dafür begeistern.

    Am Mittwoch, den 14. November setzen wir unsere Europawahl-Reihe 'Meine Stimme zählt!' fort. Bei der zweiten Veranstaltung kommen junge Leute (ca. 17 bis 26 Jahre) aus Belgien und Deutschland über die Zukunft der EU ins Gespräch. Ein Bürgerdialog mit Frans Timmermans (Erster Vizepräsident der EU-Kommission, angefragt), Karl-Heinz Lambertz (Präsident Ausschuss der Regionen) und Oliver Paasch (Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft) rundet den Tag ab. Infos und Online-Anmeldung: http://bit.ly/Meine_Stimme_zaehlt

    Im Februar 2019 steht mit unserer mehrtägigen Fahrt zum Europäischen Parlament nach Straßburg ein weiteres Europawahl-Highlight auf dem Programm. Wir gehen den Fragen nach, wie sich die EU in den letzten Jahren entwickelt hat und welche Erwartungen, aber möglicherweise auch Befürchtungen mit der Europawahl 2019 verknüpft werden. Kostenbeitrag: 99 Euro.
    Anmeldungen sind ab sofort möglich: http://bit.ly/Strassburg_02-02-2019

    In eigener Sache:

    Täglich bereiten wir für Sie Meldungen über die EU und über europäische Veranstaltungen in Aachen auf. Diese stellen wir auf Twitter und auf Facebook online. Sie sind herzlich eingeladen uns zu folgen:

    Twitter: https://twitter.com/ED_Aachen

    Facebook: https://www.facebook.com/europa.aachen

    An folgenden Tagen bleibt das EUROPE DIRECT Informationsbüro aus organisatorischen Gründen geschlossen: Fr. 02.11., Do. 08.11., Mi. 14.11. und Fr. 16.11.2018.

    Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern:

    Alle Veranstaltungen unter www.termine.europedirect-aachen.de

    Mi. 24.10. - 19 Uhr: Infoabend 'Laufbahn Europa'
    Die EU und ihre Institutionen sind ein interessanter Arbeitgeber in einem internationalen Netzwerk. Beim Infoabend wird eine Referentin im Auftrag von EPSO, dem Europäischen Amt für Personalauswahl, ausführliche Infos und Tipps für eine mögliche Laufbahn Europa geben. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
    Mehr Infos: http://bit.ly/Laufbahn-EU-2018

    So. 04.11 - 11 Uhr: Europäischer Filmsonntag
    Am Sonntag, den 4. November findet der LUX-Filmpreis in Aachen statt. Das Europäische Parlament zeichnet jährlich einen Film aus, der das europäische Publikum berührt und

    ...
  • Neues Bildungshandbuch "In Europa zuhause!"

    Die "Region Aachen" hat ein neues Bildungshandbuch mit dem Titel "In Europa zuhause! Grenzüberschreitende Bildungskooperationen in der Euregio Maas-Rhein" veröffentlicht.

    Bildungshandbuch 300Entwickelt wurde das Bildungshandbuch infolge des großen Interesses anderer Grenzregionen an den erfolgreichen grenzüberschreitenden Bildungskooperationen in der Euregio Maas-Rhein. Es veranschaulicht best-practice-Beispiele mit Einführungstexten und verschiedenen Erfahrungsberichten und ergänzt diese mit theoretischen Beiträgen zum aktuellen Forschungsstand im Bereich Mehrsprachigkeit und Interkulturalität.

    Der EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics, schreibt: "Die Euregio Maas-Rhein ist ein perfektes Abbild des harmonischen Miteinanders verschiedener Sprachen und Kulturen in einem in Vielfalt geeinten Europa. Sie ist auch ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir in der Bildung voneinander lernen können."

    Der Titel des Handbuchs wurde in Anlehnung an das dreisprachige Heimatkundebuch „Euregio Vis-à-Vis – grenzenlose Heimat“ gewählt, von dem bereits 26.000 Exemplare an Schulen in der gesamten Euregio Maas-Rhein verteilt wurden.